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N 51° 27′ 51.84“ O 12° 27′ 6.263“

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Bier-Ort Krostitz

Rund 3800 Einwohner, 127 Höhenmeter, eine Brauerei. Krostitz in Mitteldeutschland ist eine Gemeinde mit Geschmack. Und Bier im Blut: Inmitten der Leipziger Tieflandbucht liegt das einstige Rittergut – eine Idylle mit Großstadtnähe und eigenem, feinherben Gerstensaft. Und das Zuhause unserer Brautradition.
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Alle guten Dinge sind drei

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Für den besten Charakter. Der Hopfen.

Er sorgt für Duft. Schaum. Und den angenehm leichten, bitteren Geschmack: Der Ur-Krostitzer Aroma-Hopfen wird als geballtes Extrakt verwendet und ist unser gut gehütetes Geschmacksgeheimnis. So wird unser Ur-Krostitzer-Bier feinherb würzig und bekommt seine unverwechselbare Geruchs- und Geschmacksnote. Denn der erste Eindruck zählt!

Beste Gerste, frisch gemalzt.

Die Auswahl entscheidet: Denn für Farbe und Tönung unseres Bieres legt die verwendete Gerste den Grundstein. Aus ihr holen unsere Mälzer dann das Beste heraus: Das Ergebnis ist ein Malz, das in unserem Ur-Krostitzer für die warme Bernstein-Färbung maßgebend ist. Und für die kräftigen Geschmacksnuancen. Denn unsere Brauer und Mälzer wissen eben, auf was es ankommt.
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wasser

Kalt, klar, tertiär. Unser Brauwasser.

Unser Brauwasser ist mehr als Trinkwasser: Mit Mineralstoffen und Spurenelementen prägt der Hauptbestandteil von Ur-Krostitzer maßgeblich seinen Geschmack und Charakter. Wir holen den „Körper des Bieres“ aus bis zu 80 Metern Tiefe zur Veredelung nach oben: In unterirdischen Seen, die abgeschlossen vom Oberflächenwasser sind, lagert der Grundstoff für unser Bier rein und unangetastet seit 2,5 Millionen Jahren. Dadurch besitzt das Wasser eine ausgezeichnete Mineralisierung – und verleiht Ur-Krostitzer so seinen unverwechselbar feinherben Geschmack. Und macht unser Bier zu einem besonders natürlichen und ursprünglichen Genusslebensmittel.

Zauberei? Brauchen wir nicht.

Bei der Entstehung des Reinheitsgebots war sie noch nicht bekannt – und der durch sie eingeleitete Gärprozess galt als Wunder. Denn ohne Hefe läuft nichts. Sie erst macht aus Malz und seinem Zucker Alkohol und Kohlensäure. Und ist entscheidende Nuance beim Geschmacksprofil. So auch unsere eigene untergärige Hefe: Sie ist unentbehrlich für das typische Ur-Krostitzer-Aroma.
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HAND & WERK

Das Handwerk des Bierbrauens und die Kunst daraus ein Ur-Krostitzer zu machen.

Veröffentlicht am: 18.04.2016

Drei Wochen für ein Halleluja: Die Herstellung unserer feinherben Leidenschaft.

Am Anfang kommt unser Malz: das wird als veredelte Braugerste frisch gemahlen und anschließend mit Wasser zur sogenannten Maische vermischt und auf verschiedenen Temperaturstufen bis auf 75° C erhitzt.

So werden die enthaltenen Enzyme aktiv und setzen die wasserunlösliche Stärke des Getreides in löslichen Malzzucker um; dabei gehen die wichtigen Stoffe des Malzes in den Sud über.

Sudhaus

Schaum Kessel

Die Würze macht's.

Im Anschluss werden die festen Bestandteile der Maische von der Flüssigkeit getrennt: Aus dem übriggebliebenen Treber wird dann die Würze herausgezogen und mit ihren wertvollen Inhaltsstoffen in die Würzpfanne geleitet.

Hier wird unser konzentrierter Aroma-Hopfen zugegeben und etwa eine Stunde gekocht. Danach werden die noch verbliebenen Trübstoffe aus der Lösung entfernt – und die Würze wird im Würzekühler heruntergekühlt, bevor die Hefe hinzugegeben wird.

Ausgegoren.

Schließlich beginnt die Gärung im Gärtank: In fünf bis sieben Tagen findet die Umwandlung der Zucker durch die Hefe in Alkohol und Kohlensäure statt – und das Ur-Krostitzer bekommt Spritzigkeit. Die Hefe wird abgezogen und das junge Bier kommt noch einmal für etwas zwei Wochen in den Lagertank zur Reifung. So entwickelt sich das typische Aromaprofil von Ur-Krostitzer und die perfekte Einbindung der Kohlensäure erfolgt. Während der Lagerung sinken die noch enthaltenen Trübstoffe ab und in einem weiteren Schritt wird das Bier noch einmal mit Kieselgur filtriert; so bekommt unsere Bier sein goldklares Auftreten. Nach der folgenden Abfüllung steht dem Genuss dann nichts mehr im Wege. Prost!

Gärtanks

Qualität ist Tagesgeschäft

Veröffentlicht am: 17.04.2016

Qualität, nachweislich: Unser Bierarchiv.

Reihe um Reihe, Flasche um Flasche: Bei moderaten 5° bis 10° C lagert in den Räumen unseres Archivs, säuberlich sortiert in Rollschränken, jeweils eine Flasche aus den zuletzt produzierten Chargen. Warum? Weil wir auf umfängliche Qualität setzen. Und um so einen genauen und nachweislichen Überblick über die gleichbleibend hohe Qualität unseres Bieres haben. So wissen wir genau, wann was in die Flasche kam – und bei Eurem Händler des Vertrauens in den Regalen stand.

 

 

Bierarchiv

 

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Brauen ist gut, Kontrolle auch.

Brauerei und Labor: Passt das zusammen? Und wie. Denn um unseren feinherben Geschmack immer wieder genauso hinzubekommen, wie unsere Fans es lieben, sind ein paar analytische Handgriffe nötig. Und das beginnt zum Beispiel bereits bei der Analyse und Kontrolle der natürlichen Rohstoffe: Ist der Hopfen ein Mü bitterer als sonst, das Wasser etwas weicher? Alles kein Problem, wenn es beim Brauprozess berücksichtigt wird. Und genau das prüfen wir hier. So ist unsere Brauerei auch nach ISO 9001 / 2000 zertifiziert.

GEPFLEGT GENIESSEN

Veröffentlicht am: 16.04.2016

Unser Bier ist Stoff für wahre Helden. Aber auch ein feinfühliger Begleiter: Denn auf die richtige Lagerung kommt es an. Hier gibt es ein paar einfache Faustregeln:

Optimaler Biergenuss beginnt bei der richtigen Temperatur. Die liegt bei der Lagerung zwischen 5 und 8 Grad Celsius – wobei die Trinktemperatur zwischen 8 und 10 Grad Celsius liegt. Da große Temperaturschwankungen dem Geschmack schaden, ist die Kühlung im Gefrierschrank ein absolutes Tabu.

Nicht nur Temperaturschwankungen, auch Lichteinfluss kann Bier geschmacklich verändern. Bei übermäßiger Sonneneinstrahlung verändert das gerstenhaltige Getränk nicht nur sein Aroma, sondern auch seine Farbgebung. Ein dunkler Keller ist daher die beste Lagerstätte für ein beständiges Bier.

Frisch geschäumt.

Wie bei allen frischen Lebensmitteln wird das Gehopfte nur für einen Zweck hergestellt: zum Trinken – und das am besten sofort. Nur so lässt sich seine unverwechselbare Frische genießen. Zu einem vollmundigen Gerstensaft-Genuss gehört auch ein schöner Schaum. Um die perfekte Schaumkrone zu erzielen und zu halten, kommt es maßgeblich auf die Reinheit des Glases an.

Damit der Schaum nicht zerstört wird, muss das Glas völlig fettfrei sein. Dafür sind “Handwäsche” mit warmem Wasser und etwas Spülmittel ideal. Nach dem Nachspülen mit kaltem Wasser lässt man die Gläser am besten abtropfen. Die Schaumkrone wird es später danken. Der beste Beweis für ein gepflegtes Glas sind die zurückbleibenden “Trinkringe” am geleerten Glas.

Einschenken? Keine Kunst.

So genießen wahre Helden: Zunächst wird das Glas mit kaltem Wasser vorgespült, dann schräg angekippt und das Bier eingefüllt. Durch eine kurze Wartezeit bekommt der Schaum Gelegenheit sich zu setzen, anschließend kann man langsam nachschenken. Das alles steigert nicht nur die Vorfreude auf ein gepflegtes Glas Ur-Krostitzer, sondern auch seinen unvergleichlich feinherben Pilsgenuss.

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