RB LEIPZIG

NAME:Die Roten Bullen RB Leipzig
SPORTART:Fußball
GEGRÜNDET:19. Mai 2009
ZUSAMMENARBEIT SEIT:2011
WEBSITE:www.dierotenbullen.com
MOTTO:WIR SIND E1NS!
STORY:Leipzigs Aufsteiger auf dem Rasen: Seit 2011 unterstützt Ur-Krostitzer die Roten Bullen – und natürlich seine Fans.

Saisonstart mit Stimmung, Torwandschießen und den Biertauschern

Veröffentlicht am: 15.08.2016

Über 4000 Besucher tummelten sich zur großen RBL Saisoneröffnung auf der Leipziger Festwiese. Mit unterwegs: Die Ur-Krostitzer Biertauscher, die bei Fans und Sportbegeisterten wieder für die richtige Erfrischung sorgten. Und während im Stadion das Spiel RB Leipzig gegen Real Betis Sevilla lief, fielen auch vor dem Stadion echte Heldentore. Beim Ur-Krostitzer Torwandschießen konnte sich jeder versuchen – und mit dem passenden Einsatz und der richtigen Taktik auch seine verdiente Belohnung mit nach Hause nehmen.

RB Bulli
RB Auftakt
 

Auch das RBL Maskottchen Bulli ließ es sich nicht nehmen, die Ur-Krostitzer Torwand zu befeuern. Und für alle Fans des Feinherben gab es reichlich kalte Vorräte zur Erfrischung.

RB Auftakt
RB Auftakt

Anlauf, Schuss und Tor..?! Vor, während und nach dem Spiel gab es mit Ur-Krostitzer beste Unterhaltung auf der Leipziger Festwiese. Das verlangt nach einer Fortsetzung.

UK Torwand

 

Willkommen in der ersten Liga: Aufstiegsparty auf dem Leipziger Marktplatz

Veröffentlicht am: 17.05.2016

Tausende Fans feierten am Pfingstmontag auf dem Marktplatz eine gigantische Party zu Ehren der Rasenballsportler aus Leipzig. Wir hatten uns unter die Anhänger gemischt und umgehört.

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Sozialarbeiterin Ulrike findet den Aufstieg absolut großartig. Sie arbeitet als ehrenamtliche Fanbetreuerin für Hör- und Sehgeschädigte und dolmetschte am Montagnachmittag alles das, was auf der Bühne zu hören war. „Wie sich RB Leipzig für die Behinderten einsetzt, angefangen mit der Barrierefreiheit im Stadion, ist toll“, so die 35-Jährige.

Fußballfan Manfred Rawiel war aus Großdeuben angereist, um den Aufsteigern zuzujubeln. Der 73-jährige ehemalige Sportlehrer zeigte sich bereits zu Beginn der Saison vom Aufstieg überzeugt: „Mit der Besetzung, dieser Qualität und unter Erfolgstrainer Ralf Rangnick war der Weg zur ersten Bundesliga geebnet. Sich als jüngste Mannschaft in der zweiten Liga durchzusetzen, Woche für Woche bei jedem Spiel vier Kilometer mehr als das gegnerische Team zu laufen, das ist einfach top!“

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Auch Fußballfans aus Sachsen-Anhalt kamen zum Gratulieren in die Messestadt: Marcel aus Tröglitz ist seit zwei Jahren RB-Fan, vorher war er „stiller Beobachter“ am der Glotze. „Seit dem Aufstieg in die zweite Liga fahre ich zu jedem Heimspiel. Meine Freundin Madeleine, bisher frierender Anti-Fußballer, ist mittlerweile bekehrt und jetzt hüpft sie sich bei jeder Partie warm“, erzählt der 26-jährige Koch. Beide finden es im Fanblock total geil, nur dass die Karten so schwer zu bekommen sind, ist manchmal nicht so schön.

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Eine Stunde hat Janine im Bad zugebracht, um richtig gestylt bei der Party dabei zu sein. Im RB-Trikot und Schal, mit roter Umhängetasche und die blonden Haare mit rot-weißen Zopfgummis zusammengebunden wartet die 38-Jährige gemeinsam mit ihren Kindern schon am frühen Nachmittag auf die Mannschaft. „Hier ist es auf jeden Fall cooler als vorm Fernseher“, lacht die Hausfrau aus Leipzig.

Gothics Monika und Stefan aus Köln haben sich unter die rot-weißen RB-Fans gemischt. „Wir finden RB Leipzig sympathisch, weil wir die Stadt so mögen und zum Wave-Gotik-Treffen an Pfingsten immer wieder gern hier sind. Für uns ist Leipzig eines der schönsten Städte Deutschland“, schwärmen die 34-Jährige und ihr 36-jähriger Freund. Beide freuen sich schon jetzt darauf, wenn die Leipziger Jungs gegen die Geißböcke aus Köln spielen.

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Ehepaar Kristina (66) und Günter (69) haben schon lange Dauerkarten für ihren Verein und gehen prinzipiell zu allen Spielen. „Es wurde auch Zeit, dass wieder Fußball in Leipzig gespielt wird“. Die ganze Familie ist mit RB verbandelt, berichtet das Pärchen, das eine eigene Firma hat. Der Sohn ist im Fanclub aktiv, der Enkel spielt in der U11 und kickt bereits bundesweit.

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Edelfan Torsten aus Taucha war am Montag so richtig happy: „Nach sieben Jahren sind wir endlich am Ziel! Heute wird gefeiert und die Atmosphäre genossen“, so der 41-jährige gebürtige Leipziger.

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Vier Freunde aus Leipzig feierten ausgelassen auf der Petersstraße. Die Fans erinnerten sich aber auch an leidende Momente in den letzten sieben Jahren: „Es gibt auf jeden Fall noch Luft nach oben“, sind sie sich einig. Nach 27 Jahren wieder in der ersten Liga mitzuspielen, sei aber einfach gigantisch, so Andreas. „Dass die Akzeptanz da ist, sieht man an der rot-weißen Innenstadt und den vielen Menschen vor Ort“, schmunzelte Lutz, der sich nun auf alle großen Mannschaften in der Red-Bull-Arena freut. Ein Prost auf den Aufstieg!

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Banker Thomas war mit Schwiegervater Rainer und dessen Freund Peter vor Ort. Der 53-Jährige ist Fan seit der Gründung des Vereins und im Besitz von Dauerkarten seit fünf Jahren. „Die Aufstiegsparty ist ein Muss für alle Fans“, lacht der Tauchaer.

Als es das Ur-Krostitzer-Bier noch unterm Ladentisch gab, hat sich Peter Kämpfer immer auf den Lehrertag gefreut. „Ich habe in Krositz unterrichtet und am 12. Juni (Lehrertag) gab’s vom Patenbetrieb für alle Lehrer Gerstensaft gratis.“, erinnert sich der 79-Jährige, der inzwischen in Leipzig wohnt und bekennender RB-Fan ist. Eine Stunde hat er sich gemeinsam mit seiner Frau das Spektakel angesehen, danach ging es vor den Fernseher.

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T.T.

Wahre Helden erster Liga

Veröffentlicht am: 10.05.2016

Nach sieben Jahren ist es geschafft – RB Leipzig steigt in die Bundesliga auf. Und Ur-Krostitzer ist hautnah mit dabei. Ein Grund zum Feiern, aber richtig! Denn nach dem Spiel ist vor dem Spiel.

AUFSTIEGSPARTY AUF DEM MARKTPLATZ

Am Pfingstmontag wird es offiziell: Dann feiert RB Leipzig ab 14.30 Uhr mit der ganzen Stadt. Und Ur-Krostitzer. Den 16. Mai auf dem Leipziger Marktplatz sollten sich wahre Helden also nicht entgehen lassen.

START UM 14.30 UHR | 15.00 BIS 16.00 UHR GROSSE RBL-DOKU | AB 16.00 UHR TEAMPRÄSENTATION

Parallel überträgt der MDR die Veranstaltung live im TV und im Stream.

Gemütlicher Fußball-Nachmittag in Leipzig

Veröffentlicht am: 22.04.2016

Es ist Nachmittag, Heimspielzeit beim (noch) Zweitligisten RB Leipzig. Eine Stunde vor dem Anpfiff der Partie strömen zehntausende Fans ins Stadion im Leipziger Waldstraßenviertel, immer vor Ort auch die Mitglieder des ersten offiziellen Fanclubs (OFC), die „L.E. Bulls“. Der 2009 gegründete Club hat derzeit 300 Mitglieder, erzählt Siggi. Der 60-Jährige ist von Beginn an dabei: „Alle Heimspiele sind gesetzt, für die auswärtigen Partien organisieren wir Busse“, erzählt der Versicherungskaufmann. Dass es unterm Glockenturm vorm Stadion das gute, alte Ur-Krostitzer-Bier gibt, gehört einfach dazu. „Das ist für uns Heimatverbundenheit“, sind sich die Fußballfans einig. Sie berichten von einer gemeinsamen Plakatkampagne mit dem regionalen Bierhersteller zum Leipziger Fanballturnier, einem Fußballwettbewerb aller RB-Fans, der in diesem Jahr schon das fünfte Mal vom ersten OFC organisiert wird. Das verbindet und macht die RB-Fans der ersten Stunde auch stolz.

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Nur wenige Stufen entfernt tummeln sich die „Holy Bulls“ mit Kind und Kegel. Heiko (50) und Ehefrau Anja (46) sind mit ihrer 19-jährigen Tochter Paula angereist. Der Anwendungsberater und die Erzieherin aus der Messestadt sind seit vier Jahren aktiv in der Fanszene. „Da geht die ganze Freizeit drauf“, so die Frau in Rot-Weiß mit RB-Initialen und einer Dauerkarte in der Tasche. Heimspiele sind für die Familie ein Muss, ob sie die Auswärtsspiele besuchen, sei eine Frage des Zeitpunkts und Ortes, betonen die Beiden. Ein Prost auf den Sieg vor heimischer Kulisse!

 

RB Fans TT

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RB Fans TT

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(Flüssig) Brot und Spiele

Seit RB Leipzig in der dritten Liga spielt, ist auch Rentner Heinz aus Altenburg kein Weg zu weit. Bevor er leichtfüßig die letzten Treppen ins Stadion nimmt, gönnt sich der jung aussehende 70-Jährige ein würziges Bierchen. „Es schmeckt und ist von hier“, lächelt der Fußballbegeisterte mit dem Sitzkissen unterm Arm.

RB Fans TT

RB Fans TT

„Es ist nicht gelogen, dass Krosti unsere Hausmarke ist, seit Ewigkeiten. Wir trinken schon immer Helles und außerdem gehörte der alte Brauermeister Krause weitläufig zur Familie“, erzählt Kerstin (57). Ein Hoch auf das Pärchen Dieter (59) aus dem schönen Bayern mit seiner Partnerin, die ein paar Monate vor der Wende das Land gen Westen verlassen hat und vor einem Jahr zurückgekehrt ist. Wegen der Familie. Der gebürtige Grettstädter (nahe Würzburg) ist als selbstständiger Berater unterwegs, schätzt seine neue Heimat sehr: „Leipzig ist eine reizende Stadt mit sehr lieben Mitmenschen“. Fast jedes Heimspiel sind sie nunmehr in der Red-Bull-Arena dabei und das Bier der Region gehört dazu.

Der Sport verbindet

Die fußballspielenden Jungs Paul und Richard vom TSV Königshofen sind mit Vater, Onkel und Cousins angereist. Die Verwandtschaft aus Thüringen, Sachsen und dem „Land der Frühaufsteher“ trifft sich regelmäßig zu Familienfeiern oder zum Fußball in Leipzig. Die Fans aus Mitteldeutschland gönnen sich ihr Bierchen, sind vom Ur-Krostitzer überzeugt: „Das Herbe mögen wir!“

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Dauerkartenbesitzer Olaf und Ralf sind Schulfreunde seit unzähligen Jahren. Gemeinsam drückten sie die Schulbank, gemeinsam gehen sie seit vielen Jahren zum Fußball. „Wir wollen den Aufstieg der Mannschaft und darauf das beste Bier aus Leipzig und Umgebung!“

Gemeinsam kicken, gemeinsam Bier trinken ist auch für die beiden jungen Leipziger, die sich an diesem vom Aprilwetter geprägten Freitag vorm Stadion getroffen haben, eine Herzensangelegenheit. „Ur-Krostitzer ist für uns das beste Bier, das genießen wir auch zu Hause.“

Als fanatische RB-Fans bezeichnen sich Thilo und Heike aus Leipzig. Der 46-Jährige und seine zehn Jahre jüngere Freundin trinken Ur-Krostitzer, weil es ihnen schmeckt und eine gute Einstimmung auf einen erstklassigen Fußballabend in Leipzig ist. Nebenan stehen Fußballfans aus dem Leipziger Umland an einem Tisch. Die beiden Kinder dürfen vorm langen Stillsitzen noch herumtoben, die Männer bereiten sich mit belegten Brötchen und Getränken auf das sportliche Event vor. „Das Ur-Krostitzer trägt zur Gemütlichkeit bei und gehört zum Fußball dazu.“ Darauf ein dreifaches Hoch!

T.T.

RB Leipzig – Eine Erfolgsgeschichte

Veröffentlicht am: 12.04.2016

Nach gescheiterten Einstiegsversuchen beim FC Sachsen Leipzig ging es plötzlich ganz schnell. Der im Mai 2009 gegründete Verein RB Leipzig übernahm das Oberliga-Spielrecht des SSV Markranstädt samt Trainer Tino Vogel.

Gleich in der ersten Saison 2009/10 stiegen die favorisierten Rasenballer in die Regionalliga auf. Dennoch musste der Aufstiegscoach Tino Vogel den Cheftrainerposten abgeben – Tomas Oral übernahm. Zu mehr als zu Rang vier reichte es in der folgenden Regionalliga-Saison nicht, unter Peter Pacult wurde der nächste Versuch gestartet. Aber auch mit dem Österreicher klappte es nicht – Platz drei. Im dritten Anlauf sollte es endlich klappen: Ralf Rangnick wurde Sportdirektor, eine seiner ersten Amtshandlungen war die Verpflichtung von Alexander Zorniger als Trainer. Nach Platz eins ging es in die Aufstiegsspiele – gegen die Sportfreunde Lotte gelang ein 2:0-Heimsieg, im Rückspiel wurde mit einem 2:2 nach Verlängerung der Aufstieg perfekt gemacht.

In der ersten Drittliga-Saison gelang mit Rang zwei der Durchmarsch in die 2. Bundesliga. Der Aufsteiger kam dort auf Anhieb immerhin auf den fünften Platz – da saß Zorniger allerdings schon nicht mehr auf der Bank. Ab Februar 2015 hatte Achim Beierlorzer als Interimslösung fungiert. In die Saison 2015/16 ging der Verein mit Rangnick in Doppelfunktion als Sportdirektor und Cheftrainer.

RB Leipzig

2009/10: Oberliga Nordost – 1. Platz (Aufstieg)

2010/11: Regionalliga Nord – 4. Platz

2011/12: Regionalliga Nord – 3. Platz

2012/13: Regionalliga Nordost – 1. Platz (erfolgreiche Aufstiegsspiele gegen Lotte)

2013/14: 3. Liga – 2. Platz (Aufstieg)

2014/15: 2. Bundesliga – 5. Platz

2015/16: 2. Bundesliga

T.T.