EXA ICEFIGHTERS LEIPZIG

NAME: EXA ICEFIGHTERS Leipzig
SPORTART: Icehockey
GEGRÜNDET: 2010
WEBSITE: www.icefighters.de
STORY: Starker Verein, starkes Team, starke Fans: Die EXA Icefighters sind eine Institution in Leipzig. Und seit dem Umzug in die neue Spielstätte der Eisarena im Kohlrabizirkus haben alle Eisjünger auch wieder eine feste Basis!

 

 

Heiß und kalt: Das war euer Icefighters Fan-Fotoshooting!

Veröffentlicht am: 15.10.2019

So sieht ein gelungener Fan-Nachmittag aus: Während sich in der Leipziger Eisarena gut gekühlt auf das anstehende Spiel gegen den Herner EV vorbereitet wurde, bauten wir bei warmen 25 Grad Celsius unser Ur-Krostitzer Fotozelt vor der heiligen Halle auf – in heller Vorfreude auf das 1. Fan-Fotoshooting mit den wahren Helden vom Eis: den Fans der Leipziger Icefighters! Und so standen zahlreiche Unterstützer in sehenswerter Tracht und Ausrüstung hochmotiviert vor unserer Kamera, um sich von ihrer besten Seite zu zeigen. Mit Erfolg. Ein Ergebnis, das sich sehen lassen kann. Und um noch einen draufzulegen, veranstalteten wir in der ersten Spielpause ein schnelles Kastenschießen auf dem Eis, das eine junge Dame klar für sich entscheiden konnte. Und auch wenn die Icefighters im weiteren Verlauf das Spiel leider nicht für sich bestimmen konnten, war die Stimmung dank aller Unterstützer wie erwartet trotzdem großartig. Wahre Helden stehen eben zu Ihrer Mannschaft. Vielen Dank an euch alle!

Eure Bilder findet ihr hier zum Download – und vielleicht auch bald in der Leipziger Eisarena!

Eiskalt in die Sommerpause mit Patenspieler Antti Paavilainen

Veröffentlicht am: 18.04.2019

Auch wenn der Abschluss der Saison 2018/19 etwas früher kam, als erwartet – die Leipziger Icefighters um Trainer Sven Gerike sind guter Dinge für die kommende Spielzeit. Auch dank der bereits beiden festen Neuzugänge Moritz Israel und Gianluca Balla (beide im Sturm). „Gianluca steht schon lange auf unserer Liste. Und Moritz war schon vor 3 Jahren bei unserem Tryout-Camp ein Kandidat für uns. Deshalb freue ich mich einfach, dass es endlich geklappt hat“, so der Coach.

Nach der Saison-Abschlussfeier heißt es jetzt aber erst einmal Sommerpause – und das bedeutet für viele Spieler von auswärts auch einen ausgedehnten Urlaub zu Hause. Deshalb haben wir uns noch einmal den Finnen Antti Paavilainen geschnappt und uns für ein ganz persönliches Abschlusstraining angemeldet. Der Ur-Krostitzer Patenspieler hat sich Zeit genommen – und uns zusätzlich noch ein paar Geheimnisse aus der Welt des Eishockeys verraten.

In Finnland ist immer Saison

Der erste Weg nach der gespielten Saison führt Antti tatsächlich auch erst einmal in den Urlaub. „Mit der Freundin, ins Warme.“ Der Abschied aus Leipzig ist dabei aber zunächst gar nicht so leicht. „Nach dem letzten Saisonspiel und dem regelmäßigen Training fällt man erst einmal in ein kleines Loch“, berichtet der Spieler. „Plötzlich gestaltet sich der Tagesablauf ganz anders, fehlt fast die lieb gewonnene Routine.“ Was allerdings nicht bedeutet, dass im Sommer nicht trainiert wird. „In Finnland spiele ich über den Sommer natürlich auch regelmäßig, um fit zu bleiben.“  Dann mit befreundeten Teams aus unterschiedlichen Ligen. „Und natürlich, weil Eishockey mein Ding ist.“



Vom Rasen auf das Eis

Zum professionellen Eishockey kam der Finne übrigens erst spät – und durch den Fußball. „Vor dem Eis war der Rasen mein Metier“, berichtet Antti. Dann habe ich aber doch noch die Begeisterung für den schnellen Kontaktsport entdeckt.“ Denn die Geschwindigkeit und die Action auf dem Eis gefallen dem Stürmer tatsächlich am besten. „Fußball ist seitdem für mich nicht mehr wirklich spannend“, verrät der Finne schmunzelnd. „Für mich bietet das Eis einfach die schnelleren Spielzüge, dazu meistens auch mehr Tore.“



Wahre Helden laufen Schlittschuh

Auf dem Spielfeld der Leipziger Eisarena geht es dann nochmal ans Eingemachte: Antti führt mich aufs Eis – und zeigt zum Einstieg ein paar schnelle Züge und Torschüsse. Der Puck ist dabei übrigens mit etwa 100 Kilometern in der Stunde unterwegs – also rund 28 Meter in der Sekunde. „Natürlich abhängig von Abschusswinkel und der Schlagkraft.“ Dass dabei auch das zentimetergenaue Zielen entscheidend ist, ist klar – und wird von Antti mit einem heldenhaften Schuss in einen leeren Ur-Krostitzer Kasten verdeutlicht. Päämäärä*! Dann bin ich an der Reihe: Mit ein paar vorsichtigen Schritten nähere ich mich dem Tor und nach ein paar Anläufen gelingt tatsächlich auch ein Treffer. An der Geschwindigkeit muss allerdings noch gearbeitet werden. Bis dahin überlasse ich das Eis lieber wieder Antti.



Vollkontakt und faires Spiel

Eine weitere Besonderheit seines Lieblingssports ist bekanntermaßen das regelmäßige An- und Zusammenstoßen der Spieler; oder auch Spiel-Auseinandersetzungen, die ab und an auch mal handgreiflich auf dem Feld ausgetragen werden. „Sicher gibt es da beim Eishockey häufiger Reibereien als bei anderen Disziplinen, das ist natürlich auch der Geschwindigkeit und dem Untergrund geschuldet. Eishockeyspieler kennen keine Schwalben“, lacht der Finne und fügt hinzu „aber Sportlichkeit und Fairness haben natürlich auch beim Eishockey höchste Priorität.“ Das beruhigt. Und liefert gleich einen Grund, zum Abschluss noch einmal mit einem Feinherben auf die Icefighters und die kommende Saison 2019/20 anzustoßen. Kippis* und viel Erfolg!

 

*Finnisch für Anfänger

Päämäärä! – Tor!

Kippis – Prost

Auf in die neue Saison mit Icefighter Florian Eichelkraut

Veröffentlicht am: 22.08.2016

Die Icefighters Leipzig fiebern nach fünfmonatiger Sommerpause der nächsten Saison in der Oberliga Nord entgegen. Florian Eichelkraut ist wieder mit dabei, hält dem Verein die Treue – und hat auch im Privatleben ein Versprechen abgegeben. Der Kapitän der letzten Saison taucht nämlich nunmehr als frischgebackener Ehemann auf dem Eis auf. Der 32-Jährige gab im Juli seiner Jennifer das  Ja-Wort. Danach flitterten sie drei Wochen auf der Insel Bali, aalten sich am Strand, bestiegen Vulkane und genossen das abenteuerliche Leben am Indischen Ozean.

Das Leben neben dem Eis

„Ich war das erste Mal in Asien und habe eine völlig andere Welt erlebt“, schwärmt der gebürtige Berliner. Mit 18 Jahren hat er seine Frau in der Hauptstadt kennengelernt. Wegen der Liebe ist sie von der Spree an die Pleiße gezogen. Seit einiger Zeit leben die beiden gemeinsam mit Zierfischen und zwei Hauskatzen mitten in der Innenstadt. Während der Eishockeyspieler seinen Sechs-Tage-Job in Taucha erledigt, arbeitet die 30-Jährige als Erzieherin an der International School. Nur montags hat Florian Eichelkraut frei. „Da heißt es abschalten, um den Sport mal aus dem Kopf zu bekommen. Mal gehen wir ins Kino oder ich fahre im Sommer zum Golfen nach Seehausen“, erzählt der Profi. Als Turniermuffel könne er allerdings nicht an seinem Handicap arbeiten, so Eichelkraut. Meist golft er mit seinen Freunden, da seine Frau lieber Handball spielt.

flo_eichelkraut

„Ich bin gelernter Stürmer“

Eichelkraut ist seit 14 Jahren professionell beim Eishockey dabei. Bereits als Dreieinhalbjähriger lernte er das Schlittschuhlaufen, sein erster Verein war der BSC Preußen Berlin. Nach dem Realschulabschluss wurde er Profi, seit 2005 ist er in Leipzig beheimatet. Damals flitzte der Kufenstar noch auf dem Alten Messegelände für die Blue Lions übers Eis. Heute gehört er bei den Icefighters Leipzig zu den ältesten Spielern: „Letzte Saison war ich für ein Jahr fester Kapitän, gewählt von der Mannschaft. Wenn man so viel Erfahrung hat wie ich, kann und sollte man den vor allem jungen Spielern helfen.“ Als er und seine Jungs bei den letzten Play Offs die Vorrundenmeister aus dem Turnier geschmissen haben, war das eine Sternstunde in der Geschichte der Icefighters Leipzig.

Pause vorbei – Ziel gesetzt

Bevor der Startschuss in die neue Saison erfolgt, steht die Eingewöhnung ab Ende August auf der Tagesordnung. Eichelkraut benötigt allein für die neuen Schlittschuhe zirka eine Woche. „Nach monatelanger Eispause muss das Gefühl erst einmal wiederkommen…“ Der erste Heimspieltest am 4. September gegen EHV Schönheide dient vor allem der Mannschaftsfindung. Nur fünf Leute sind aus dem alten Kader geblieben, die Neuen kennt Eichelkraut noch gar nicht. Auch sei die dritte Liga deutlich stärker geworden, versichert er.  Alles werde enger zugehen, aber er habe ein gutes Gefühl. Ziel ist auf jeden Fall das Erreichen der Play Offs. Dass dabei die Fans eine große Rolle spielen, ist auf jeden Fall erwähnenswert. „90 Prozent unserer treuesten Fans sind auch auswärts dabei. Einfach geil, wenn in Rostock oder im holländischen Tilburg 300 Leute hinter uns stehen“, schwärmt der Athlet.

EichelkrautUr-Krostitzer wünscht Florian Eichelkraut und seinen Jungs alles Gute auf dem Eis!
Das UR-KROSTITZER-ALPHABET – von Florian Eichelkraut über Florian Eichelkraut

 

*U-rlaub, da komm ich gerade her

*R-iff, das Schnorcheln hat großen Spaß gemacht

*K-ino, da geh ich gerne hin

*R-oulade meiner Mutter

*O-liven, die mag ich sehr

*S-chläger brauche ich zum Spielen

*T-or, da geht es hinein

*I-cefighters, mehr als ein normaler Arbeitgeber

*T-eamplayer, das bin ich

*Z-ierfische aus meinem Aquarium

*E-ishockey, das spiele ich seit meinem vierten Lebensjahr

*R-io, ich verfolge die Olympischen Spiele im Fernsehen

R.K.