WAHRE HELDEN HABEN TRADITION

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Ur-Königliches Branding

GEBOREN AM 11. MAI 1534.

Das Deutsche Reinheitsgebot ist gerade erst achtzehn Jahre alt, als Herzog Georg von Sachsen, der Bärtige, per Lehnbrief einem seiner Getreuen die Besitz- und Gebrauchsrechte für das „forwerck crostewitz“ bei Leipzig beglaubigt. Diese Urkunde vom 11. Mai 1534 schließt zugleich das Braurecht für den Lehnsherren ein – und schreibt damit den Anfang der langen Krostitzer Brauereigeschichte fest. Dass nicht nur ein eigener Herd, auch ein eigener Brunnen Gold wert sein kann, zeigt sich in Qualität und Beliebtheit der gebrauten Biere. Bereits 1536 entsteht auf dem „Rittergütlein“ das erste Brauhaus. Diese lange Brautradition steht für Kompetenz und Geschmack – und gilt dem Biergenießer als Qualitätsversprechen.

GEADELT AM 6. SEPTEMBER 1631.

Das Markenzeichen der Biere aus Krostitz – der Schwedenkopf – geht auf eine Begebenheit während des verheerenden Dreißigjährigen Krieges aus dem Jahre 1631 zurück. Erzählt wird, dass der schwedische König Gustav II. Adolf mit seinen Truppen am 6. September von Düben aus in Richtung Leipzig unterwegs war. Der Feldherr wurde von großem Durst geplagt, doch erst im Ort Crostitz konnte der König vom dortigen Braumeister ein Bier erhalten, das wegen des bevorstehenden Erntefestes besonders würzig eingebraut worden war. Gustav II. Adolf leerte die dargebotene Kanne in einem Zug. Er lobte den Trank und schenkte dem Brauherrn zum Dank einen mit einem Rubin besetzten Goldring. Gustav II. Adolf zog weiter und schlug am nächsten Tag siegreich die kaiserlichen Truppen des Reichsgrafen Tilly in der Schlacht bei Breitenfeld. Das königliche Konterfei wurde seitdem zum Markenzeichen Krostitzer Braukunst.

GELEBT IN DER GEGENWART.

Gelebt wird unsere Bierkultur von den Menschen mitten im Leben. Seit jeher ist Deutschlands Mitte Anziehungspunkt für zahlreiche Helden des Alltags und zugleich epochaler Ausgangspunkt für wahre Heldentaten. Erfindergeist und Wissenschaft, Kultur und Kunst, Handel und Wandel haben Menschen über Jahrhunderte geformt und geprägt, die offen sind für Neues, die zu arbeiten, zu leben und zu feiern verstehen. Die Gelegenheiten und die Lokalitäten sind vielfältig wie das wahre Leben selbst: Ob im idyllischen Biergarten, im trendigen Club oder im traditionellen Restaurant – Ur-Krostitzer feinherbes Pilsner und Ur-Krostitzer Schwarzes sind hier zu Hause. Individueller Geschmack aus Krostitz für den Gaumen: ein Pilsner mit betont feinherber Hopfennote und ein echtes Schwarzbier, das seinesgleichen sucht – gebraut für die wahren Helden des Alltags – schnörkellos, selbstbewusst und bodenständig – so, wie ein Ur-Krostitzer.

 

Ihr seid neugierig geworden und wollt noch mehr über unsere Geschichte und unser Bier erfahren? Schaut doch mal zu einer Brauereibesichtigung bei uns vorbei!

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UNSERE GESCHICHTE

1534

Ein Mann – ein Wort.
Herzog Georg von Sachsen – auch der Bärtige genannt – verlieh am 11. Mai 1534 seinem Getreuen Hans Wahl per Lehnbrief das Braurecht für das "forwerck crostewitz". Diese Urkunde schreibt den Beginn der langen Krostitzer Brauereigeschichte fest.

1536-1564

Druck, Druck, Druck.
Der Buchdruck war gerade erst erfunden – schon wurde auch an anderer Stelle Druck gemacht. Um die Bierherstellung voranzutreiben, wurde in Krostitz das erste Brauhaus errichtet. Also an die Kessel – und los geht’s.

1586 – 1631

Verwandt, verschwistert, verschwägert.
In Krostitz fällt es schwer, den Überblick zu behalten. Lehnbriefe wechseln die Besitzer, Braurechte werden weitergegeben – es wird geheiratet, gefeiert und getrunken. Die Eigentümer wechseln – doch die Qualität bleibt.

1631

Alter Schwede!
…hab ich einen Durst – dachte sich vermutlich der Schwedenkönig Gustav Adolf, als er inmitten des 30-jährigen Krieges mit seinem Gefolge über die flachen Ebenen Richtung Leipzig zog. Welch’ Segen, als plötzlich das Rittergut Crostewitz auftauchte. Dort gab man ihm vor der Schlacht gut zu trinken – und er gab als Dank seinen rubinroten Ring für diesen edlen Trank.

1649

Der letzte Ritter.
Balthasar von Crostewitz – der letzte Ritter auf dem Rittergut. Er hielt die Stellung bis zum Schluss. Und nun betritt ein neuer Lehnsherr die Brauereibühne. Mit Andreas Eylau – dem ersten Bürgerlichen auf dem Gut – wird aus dem Rittergütlein Crostewitz das Rittergütlein Crostitz.

1655 - 1743

Er schlägt sich wacker.
Rittmeister Christoph Wackernagel übernimmt das Rittergut Crostitz und muss sich von nun an mit dem Pfarrer herumärgern – der selbst ein Auge auf das Gut geworfen hat. Auch nach über 30 Jahren lässt er den Wackernagels keine Ruhe. Und auch sein Sohn Christian sollte es mit Anverwandten und Mitbelehnten nicht leichter haben.

1700

Die Etikette wahren.
Die ersten nachweisbaren Etiketten werden hergestellt und benutzt. Ursprünglich als Zettel mit Benimm- und Verhaltensregeln stand “Etikett” schon immer für zusätzliche Informationen. Doch als geschmackvolle Zweiteiler kamen sie erst viel später auf die Flaschen.

1717

In aller Munde.
Die geselligste, feucht-fröhlichste und vergnüglichste Erfindung kommt aus Sachsen. Mit dem Wort “Kneipe” gelingt eine wunderbar erfolgreiche Platzierung in der deutschen Sprache – und in aller Munde. Auch wenn kurz darauf das “Vollsaufen” in Preußen offiziell verboten wird – ist das Wort aus der obersächsischen Mundart von nun an in der deutschen Sprache fest platziert.

1738

Guter Trank ist teuer.
Das Braunbier wird steuerpflichtig. Man war schon immer erfinderisch, wenn es darum ging, Geld einzutreiben. Und so wird in der Brauerei die Tranksteuer eingeführt – pro Fass ein Taler. Ein dunkles, obergäriges Jungbier wird verkauft und ausgeschenkt.

1744 – 1877

Angewandte Geografie.
Während Studenten Landkarten darüber erstellen, wo es die besten Biere gibt, die Leipziger Stadtbiere immer schlechter abschneiden – sie sind einfach ungenießbar – und der blaue Montag zum Gewohnheitsrecht wird, wird die Brauerei vom Rittergut zum Eigentum. Christian Heinrich August Apitzsch macht aus Lehn Allod. P.S.: Lehen ist das nutzbare Eigentum und Allod das volle Eigentum.

1839

Freiheit für das Biergewerbe.
Die alten Verbietungsrechte werden aufgehoben – und es herrscht Gewerbefreiheit. Jetzt kann die Crostitzer Brauerei ihr Bier endlich uneingeschränkt nach Leipzig liefern – ohne dass städtische Brauberechtigte ein Fass aufmachen. Die Leipziger Biergenießer freut’s.

1848

Eine neue Ära.
Die dritte und eigentliche Ära Oberländer beginnt. Christian Heinrich August Oberländer stirbt. Der 23-jährige Sohn Carl Friedrich Oberländer wird zur Hauptperson des gewaltigen Aufbruchs der Brauerei in die zweite Jahrhunderthälfte. P.S.: “Bestehend über 50 Jahre” bezieht sich auf die 1848 erfolgte Geschäftsübernahme durch Friedrich Oberländer.

1873 – 1874

Carl Friedrich macht Dampf.
Unter Carl Friedrich Oberländer entsteht aus der Rittergutsbrauerei eine Dampfbrauerei. Hochmoderne Brauereimaschinen und Anlagen werden erworben. Es entsteht ein neues Sudhaus, ein Mälzerei-Gebäude, ein Kessel- und Maschinenhaus, eine Schwankhalle, eine Spülhalle, ein Lagerkeller, ein Flaschenkeller und eine Schlosserwerkstatt. Es ist sein ganzer Stolz. P.S.: Die “Dampfbrauerei” nach ihrem kompletten Neuaufbau – Lithographie 1876.

1878

Eine Ära geht zu Ende.
Der engagierte Brauereibesitzer Carl Friedrich Oberländer stirbt im Alter von 53 Jahren. Er hinterlässt eine eindrucksvolle Brauerei und eine eingetragene Gesellschaft – ihm zu Ehren unter dem Namen “Bierbrauerei Klein-Crostitz F. Oberländer OHG”. Die Familie tritt das Erbe gemeinsam an. Der eigentliche Nachfolger Alwin Oberländer beendete erst seine Brauer-Ausbildung – und bis dahin übernimmt Braumeister Gustav Fürchtegott Hase die Leitung. P.S.: Mitarbeiter von 1866 bis 1941 – in einem handgeschriebenen Verzeichnis wurden alle Brauerei-Mitarbeiter aufgeführt. Die Arbeiter kamen teilweise sogar aus Schlesien, Schweden und Russland.

1892

Erfindergeist aus Sachsen.
Der Dresdner Robert Ludwig Sputh lässt seine neue Erfindung patentieren – saugfähige Holzschliff-Pappdeckel als Bierdeckel. Wie überall hat man auch in Krostitz bisher Keramikuntersetzer benutzt. Und auch in den USA ist man nicht untätig. William Painter meldet seine “Crown Corks” zum Patent an – und die 24 Zacken treten sogleich ihren weltweiten Siegeszug an.

1893-1899

Mit der Zeit gehen.
Brau- und Bauherr Alwin Oberländer nimmt fundamentale Um- und Ausbauarbeiten in der Brauerei vor – denn schließlich wollte man in Krostitz den rasanten technischen Entwicklungen Ende des 19. Jh. in Nichts nachstehen. P.S.: Böttchermeister Max Beyer (links). Seit 1892 in der Brauerei beschäftigt – hier beim Bau von Transportfässern.

1900

Geschmack in Flaschen.
Bisher gab es nichts als Fasslagerung – doch die Flasche ist auf dem Vormarsch und man erkennt: auch hier bleibt der Geschmack erhalten. Zwar gab es Glasflaschen schon im Mittelalter – doch erst im Zuge der Industrialisierung kam man so richtig auf den Geschmack und sie wurden im großen Stil produziert.

1902

Auf ins neue Jahrhundert.
Der Beginn einer neuen Zeit, der Beginn eines neuen Jahrhunderts – und das Bier fließt mit. Die Brauerei Klein-Crostitz beliefert allein in Leipzig 86 Restaurants und 110 Flaschenbierhandlungen. Die Leipziger freut’s – und die Brauerei auch. P.S.: Der Gasthof Krostitz wie er einst war.

1907

Alles ist anders.
Aber nur fast alles. Frauen rauchen in der Öffentlichkeit, die Röcke werden immer kürzer, der Fortschritt in Technik und Elektrik nimmt rasante Züge an, aus OHG wird AG – aber die Krostitzer Brauerei bleibt im Besitz der Familie Oberländer. P.S.: Das Schmuckfass – und immer wieder das Schmuckfass. Zu der Zeit wohl das beliebteste Fotomotiv.

1913

Wasser marsch!
Mit drei neuen Pumpen und fünf Brunnen geht die Brauerei mit der Zeit. Schließlich ist es doch das Brauwasser aus den eigenen Brunnen, welches Ur-Krostitzer so unverwechselbar macht.

1914 – 1918

Es wird ruhig in Krostitz.
Etliche Brauereimitarbeiter ziehen in den Krieg und der Bierbrauerei Klein-Crostitz stehen schwierige Zeiten bevor.

1922

Gutes braucht eben seine Zeit.
Täglich fahren bis zu 16 Pferdefuhrwerke von Krostitz nach Leipzig – voll beladen mit gestapelten Bierfässern. Auf ungepflasterten Straßen zwingen die hintereinanderfahrenden Gespanne so manchen Arbeiter und Radfahrer eine Stunde eher aufzubrechen – denn wenn das Landbier in die Stadt kommt, wirbelt es jede Menge Staub auf.

1925

Einfach unerklärlich urig?
Das “Ur” steht jetzt zum ersten Mal auf Werbeplakaten und Werbeschildern. Den Auftrag dazu erteilte Ur-Crostitzer dem Reklamebüro Mejo. Doch wann genau das “Ur” kam und wer die zündende Idee für diesen Biermarken-Namen hatte, ist leider nicht genau bekannt. Aber eines steht fest – es ist auf die Einzigartigkeit dieses Bieres zurückzuführen.P.S.: Denn einst versuchte man im Leipziger Stadteil Lindenau das Bier aus Krostitz nachzubrauen – ebenfalls unter Verwendung des Ortsnamen. Das Patentamt schafft Abhilfe. Ur-Crostitzer bleibt unverwechselbar – und kommt auch weiterhin ursprünglich aus dem kleinen Ort an der Leine.

1930

Eine Marke bleibt haften.
Die ersten Etiketten werden gestalterisch eingesetzt, um ein Produkt zu vermarkten – so schmücken sich auch die Ur-Crostitzer Biere in Dunkel, Hell, Schweden-Quell und Caramel ganz zeitgemäß. Und kurz darauf setzen sich auch die Haftetiketten durch und erleben einen regelrechten Siegeszug.

1934

Schwierige Zeiten.
Aus Belegschaft wird Gefolgschaft, aus Direktoren werden Betriebsführer, aus Arbeitern und Angestellten werden Gefolgschaftsmitglieder. Eine Zeit, die auch an der Krostitzer Brauerei nicht spurlos vorbei geht. Und auch um den Ortsnamen steht es zeitweise schlecht. Weil es besser in das Sprachbild der Herrschenden passt, sollte Crostitz zuweilen “Hohenleina” heißen. P.S.: Am Tisch sitzen die “Chefs” der Brauerei – von links nach rechts: August Fritzsch (Brauführer), Paul Krüger (Malzmeister, Laborleiter), Friedrich Barwasser (Direktor), Wilhelm Hecking (Braumeister), Fritz Fröhlich (Prokurist).

1937

Hell, heller, noch heller.
Erleuchtung im Bierfass – die Brauerei erfreut sich an Spezialgeräten zum Fassausleuchten. Die Gebrüder Schonert und ihr Gewerbe für Brauereibürsten beliefern die Brauerei mit noch so einigen Utensilien rund ums Bier.

1943

Oben ohne.
Die Flaschen aus der Krostitzer Brauerei verlassen zu dieser Zeit das Brauereigelände ganz ohne Etikett. Aber Bier ist immerhin noch drin – auch wenn der Stammwürzegehalt unter den Rohstoffzuteilungen der Kriegsjahre stark leidet.

1945

Truppenerfrischung.
Erst der Ami, dann der Russe – die Truppenversorgung läuft auf Hochtouren. Und obwohl die Absatzzahlen in den Kriegs-und Nachkriegsjahren überall sanken und die meisten Anlagen zerstört und die Maschinen abtransportiert wurden – blieb in Krostitz dank Truppenversorgung alles stabil.

1947

Es muss weiter gehen.
In den Kriegs- und Nachkriegsjahren verleiht die Brauerei Fässer, Lagerflächen und Autos an andere Firmen und in der Mälzerei lagert nun Gerste neben Gemüsesaat. Doch in der Bevölkerung bleibt der Appetit auf Bier bestehen – und die Brauerei macht sich bereit für eine neue Zeit.

1949 – 1989

Ein Krosti macht’s möglich.
Das Ur-Krostitzer Bier – stand hoch im Kurs. Als Bückware mit hohem Tauschwert lies sich für einen Kasten aus der Krostitzer Brauerei so manches ermöglichen. Und für ein Ur-Krostitzer ging man auch mal in die Knie. P.S.: Bei der Auto-Reparatur ging der erste Blick nicht etwa Richtung Motor – zuerst wurde der Kofferraum gelüftet. Schließlich wollte jeder Kfz-Schlosser wissen, wofür er sich schmutzig macht.

1969

Diät, Delikat und DDR.
Der Bierverbrauch in der DDR steigt und steigt – und ist in Leipzig höher als der sonstige Verbrauch im DDR-Durchschnitt. Das liegt nicht zuletzt am Spitzenbier aus dem Hause Krostitz. Das Schwedenquell wird als Delikatbier gehandelt. Doch auch die anderen Sorten wie Hell, Bock, Pils, Doppelkaramel und Diät schmecken den internationalen Gästen in der Mitropa.

1990 – 1991

Aus dem Grünen in die Stadt.
So heißt’s in der neuen Werbekampagne von Ur-Krostitzer Premium. Hier verwurzelt und hier gewachsen – mit Tradition geht’s weiter voran. Die Ur-Krostitzer Brauerei GmbH wird Teil der Binding-Brauerei AG. So beginnt eine partnerschaftliche Kooperation – und einen neuen Namen gibt es auch: Krostitzer Brauerei GmbH.

1992

Von Anfang an dabei.
Musik, Tanz und Ur-Krostitzer. Das Stadtfest in Leipzig ist geboren – und angestoßen wird von Anfang an mit einem frisch gezapften Pilsner aus Krostitz.

1993

Man bleibt sich treu.
In Krostitz bleibt man sich treu. “Das Premium vom Lande” – lautet die Werbekampagne ab 1993. Denn in Krostitz weiß man: Zukunft braucht Herkunft. Und davon gibt es reichlich.

1996

Genuss im Blechmantel.
Als Neuheit in der Brauereigeschichte gibt’s das Ur-Krostitzer ab jetzt auch in der Dose. Das sorgt für Stabilität und Bruchsicherheit – und der gute Geschmack bleibt.

1998

In Krostitz wird's dunkel.
Das echte Schwarze von Ur-Krostitzer wird wieder entdeckt. Im Dunkel der Brauereigewölbe lag das Rezept in einem alten Braumanual versteckt. Und an dem neu entdeckten Dunklen aus Krostitz hat die Fachpresse sogleich ihre helle Freude – Innovation des Jahres lautet der Titel für das Schwarze. Und seit jenem Tag haben wahre Helden die Wahl.

1999

Alle an einen Tisch.
Das schafft nur Ur-Krostitzer. Zum 2. Krostitzer Brauereifest saßen die Brauereigäste gemeinsam mit den Mitarbeitern der Brauerei am längsten Tresen Mitteldeutschlands – und hatten sich so einiges zu erzählen. Nun müssen erst wieder 5 Jahre vergehen – bis zum nächsten Brauereifest.

2000

Alle guten Dinge sind drei.
Im neuen Jahrtausend angekommen liefert die Krostitzer Brauerei nun 335.000 Hektoliter in drei Sorten aus: Ur-Krostitzer Pilsner, Ur-Krostitzer Schwarzes und Schwedenquell. Das verspricht dreifachen Biergenuss.

2001

Ins Netz gegangen.
Ur-Krostitzer ist ab sofort auch im Netz zu erreichen – unter www.ur-krostitzer.de

2002

Fit, frisch, feinherb.
Sie fühlen sich fit und frisch. Über 100.000 lassen es sich nicht nehmen beim 31. Deutschen Turnfest anzutreten und im Mai nach Leipzig zu kommen. Die feinherben Sportarten wie Fingerhakeln, Fassstemmen und Skatspielen bilden dabei ganz eigene Disziplinen. Zur selben Zeit wird die Binding-Brauerei AG zur Radeberger Gruppe AG.

2003

Ein wahrhaft königlicher Genuss.
Mit der neuen Werbekampagne “Ur-Königlich” startet Ur-Krostitzer so richtig durch. Erst der Preis für langjährige Spitzenleistungen und dann auch noch ein neuer Rekord – es werden insgesamt 8 Mio. Flaschen mehr als im Vorjahr verkauft. Es ist und bleibt eben ein wahrhaft königlicher Genuss.

2004

Gustav bekommt sein eigenes Zimmer.
In Krostitz wird umgebaut und angebaut. So bekommen die Besucher ein Besucherzentrum – und Gustav sein eigenes Zimmer. Der Gustav-Adolf-Saal und der neue Hopfengarten sind die neuen Hingucker auf dem Brauereigelände.

2005

Innovation und Tradition.
In Krostitz ist das Programm. Im Verbund mit der Radeberger Gruppe KG baut die Brauerei weiter aus und investiert in neue Gär- und Drucktanks. Und für noch mehr feinherben Genuss darf es auch mal wieder eine neue Flaschenabfüllanlage sein.

2006

Ein Sommermärchen.
Ur-Krostitzer ist nun Teil der größten Brauereigruppe Deutschlands, die Fussball-WM und die Sonne erhitzt die Gemüter und nun kündigt sich auch noch hoher Besuch aus dem Norden an – für das schwedische Königspaar gibt’s den traditionellen Bierkrug mit Gustav II. Adolf. P.S.: Nein – das ist nicht das schwedische Königspaar.

2007

Eine bierernste Angelegenheit.
Das ist die Besichtigungstour mit Verkostung auf dem Krostitzer Brauereigelände ganz bestimmt nicht. Als neues Highlight können alle Besucher mit einem feuerroten Bierexpress zum Gelände fahren, hinter die Kulissen blicken – und nicht ganz so bierernst verkosten.

2008

Einen langen Hals machen.
Ja, da gucken die anderen nicht schlecht. Seit Februar gibt’s Ur-Krostitzer nicht nur in moderneren und edleren Kästen, sondern das gesamte Sortiment wird auf die eleganteren Longneck-Flaschen umgestellt. Im Mai werden dann die “Wahren Helden” geboren und von da an heißt es überall “Wahre Helden stehen mitten im Leben”.

2009

Grund zum Feiern.
475 Jahre Brauereigeschichte – da kann man schon mal drauf anstoßen. Und in einer Zeit, wo es Trend ist, seine Memoiren schon mit Mitte zwanzig zu schreiben – hat die Brauerei nach weit über 400 Jahren wirklich was zu erzählen. In der “Chronik einer Brauerei in Mitteldeutschland” steht’s geschrieben.

2010

Wahrhaft heldenhaft.
Um das Wahrzeichen Leipzigs zu retten braucht es wahre Helden. Die Kampagne “Wahre Helden packen mit an” wird ins Leben gerufen – und nun wird mit jedem verkauften Kasten die Sanierung des Völkerschlachtdenkmals unterstützt. Am Ende sind die treuen Freunde des Biergenusses und Ur-Krostitzer die größten Einzelspender. Und seither packen sie jedes Jahr mit an – und sammeln für ihr Denkmal. P.S.: Von links nach rechts – Wolfgang Welter, Klaus-Michael Rohrwacher, Steffen Poser, Dr. Ines Zekert und Gerhard Langner (†).

2011

Hart im Nehmen – fair im Spiel.
Die Krostitzer Brauerei engagiert sich als Sponsor für den Fussballclub RB Leipzig – und ruft zum 1.Wintergrillen auf. Seit jenem geschichtsträchtigen Tag grillen wahre Helden auch im Winter.

2012

Ball, Bier und Begeisterung.
Diesen Sommer braucht man nur drei Dinge: Fußball, Biergarten – und ein frisches Ur-Krostitzer. Die Fußball-EM ist im vollen Gange. Ur-Krostitzer ist natürlich mit dabei – und gibt den Anpfiff zum 1. Online-Tippspiel.

2013

Am Tag und bei Nacht.
Wenn es draußen heiß und hell ist, machen sich die Biertauscher-Bikes in die Spur. Motorräder, mit kühlendem Gerät im Seitenwagen verbaut, tauschen warmes Bier gegen gut gekühltes ein. Und im Herbst – wenn die Nächte wieder länger werden – heißt es dann: mit dem kleinen Schwarzen die Nacht zum Tag machen und die Schwarze Nacht genießen. Und in der Brauerei wird gearbeitet – Tag und Nacht. Denn schließlich liefern sich 650.000 Hektoliter nicht von selbst aus.

2014

Jubel, Trubel, Heiterkeit.
Jubel, Trubel und Heiterkeit zum Jubiläum. Ur-Krostitzer wird 480 Jahre. Zuerst ruft die Brauerei zum großen Design Wettbewerb auf, dann grillen wahre Helden nun schon zum 4. Mal im Winter – und das große Jubiläumsfest auf dem Brauereigelände gilt als Highlight des Jahres.

2015

Alles für den Durst.
Die Brauerei investiert in neue Maschinen in der Flaschenabfüllanlage. Größter Brocken ist die 70 Tonnen schwere Flaschenreinigungsmaschine mit Energierückgewinnung. Daneben wurden der „Inspektor“ und die Förderbänder ersetzt. Außerdem gab es für die Halle einen neuen Fußboden.

2016

Fünf Jahrhunderte Brautradition.
500 Jahre deutsches Reinheitsgebot, 482 Jahre Ur-Krostitzer: Eine starke Verbindung über viele Epochen und Ereignisse. Das schweißt zusammen. Und muss gefeiert werden. Deshalb ist das Jahr geprägt von Brauereifest, Fanaktionen, neuen Partnerschaften sowie einem komplett überarbeiteten Internetauftritt.

2017

Auf Luthers Spuren.
"Wer kein Bier hat, hat nichts zu trinken", bemerkte der Reformator Martin Luther bereits im 16. Jahrhundert. Grund genug, im Reformationsjahr auf seinen Spuren zu wandeln und sein Schaffen genauer zu betrachten. Mit einer Reihe von Veranstaltungen und Themen begleitete er uns deshalb durchs Jubiläumsjahr.

2019

ZUKUNFT BRAUCHT HERKUNFT.
Im Jubiläumsjahr der Krostitzer Brauerei gibt es einiges zu feiern: Schließlich hat die Brauerei seit 485 Jahren viel erlebt und geprägt. Bodenständigkeit und Heimatverbundenheit sind wichtige Attribute für die Marke Ur-Krostitzer. Wir leben Brautradition!

 

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