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Gut Glut beim 8. Ur-Krostitzer Wintergrillen!

Es ist immer wieder ein Ereignis der ganz besonderen Art: Wenn sich der Leipziger Marktplatz mit kreativ kostümierten, voll motivierten und bestgelaunten Menschen füllt, die nur ein Ziel haben: den goldenen Grill. Auch im bereits 8. Jahr traten 100 Grillteams in den drei Kategorien „Bestes Grillgut“, „Alternatives Grillgut“ und „Beste Performance“ an, um sich als Wahre Wintergriller zu beweisen. Wobei nicht alle unbedingt gewinnen wollten – was hier die Leute zusammenbringt, ist vor allem der Spaß am Grillen in guter Gesellschaft. Gleich vorweg: Den Titel verteidigten in diesem Jahr erfolgreich „Steak it easy“. Ein verdienter Doppelsieg in zwei Kategorien. Den Titel bei der besten Performance konnte das Team Planlos/0815 erringen – mit einer besonderen Kollektion aus selbst entworfener, original Ur-Krostitzer „Kronkorken Haute Couture“.

Parallel dazu fuhren auch diesmal die Biertauscher-Bikes durch die Innenstadt und verteilten höchst spendabel 1000 Tüten mit „Selbstgriller-Ausrüstung“ und dem Aufruf zum Mitgrillen. Wer das Spektakel zunächst nur als Zaungast vom Rand aus verfolgte, wurde spätestens durch Peter Tills Universal Druckluft Orchester motiviert, sich ins Getümmel zwischen Eisbar, Selbstgrillstation und Bühne zu stürzen. Aber: Wer genau steht eigentlich bei knapp 4 Grad Celsius im Januar hinter dem Grill? Wir haben uns unters Grillvolk gemischt und nachgefragt, was die Ur-Griller zwischen Einhörnern, selbst gebauten Smokern und ganz speziellen Rost-kreationen antreibt.

„Planlos“ auf dem Leipziger Marktplatz

Bereits zum vierten Mal dabei ist Team Planlos/0815. Am Grillplatz 89 haben sie ihr Lager aufgeschlagen: Hinter zwei selbstgebauten Smokern stehen die beiden Leipziger in ihren Westen aus Ur-Krostitzer Kronkorken und fachsimpeln übers Grillen – DAS Dauerthema für die beiden. „Wir grillen eigentlich das ganze Jahr und nehmen unsere Grills auch immer mit in den Urlaub. Und wenn wir mal gerade nicht grillen, überlegen wir, was wir als nächstes grillen.“ Die Biere für die ausgefallenen Kleidungsstücke wurden natürlich alle selbst geleert – Ehrensache – und die jeweils 990 Kronkorken dann in mühevoller Kleinarbeit mit Angelsehne zusammengesetzt. „Maßgeschneidert von unseren Frauen“ wird noch ergänzt. Der Aufwand hat sich gelohnt: Team Planlos/0815 ist Gewinner in der Kategorie „Beste Performance“. Hut – oder besser, Bierdose – ab!

Zwei Einhörner laden zum Schaschlik

Zum ersten Mal mit dabei: „Die Leckerbissen“.  Relativ spontan eingesprungen auf eine Empfehlung vom „Team Hässlich 2“ liefern die beiden sich neben dem Hauptwettbewerb auch einen Mini-Kontest mit ihren Kollegen – und trumpfen mit eingelegten, russischen Schaschlik-Spießen auf. „Ein Rezept von meinem Schwiegervater aus St. Petersburg“, erklärt eines der Einhörner. Dazu gibt es Hochprozentiges. Insgeheim wohl auch, um die unbestechliche Jury zu „begeistern“; der Erfolg dabei bleibt allerdings umstritten. Weniger umstritten ist dagegen die Schirmherrschaft der anwesenden Mutter: Sie ist mit dabei und „überwacht die Einhaltung der Hygienevorgaben“. Mit Erfolg: Der Grillstand Nummer 92 kann sich sehen lassen.

„Quantität statt Qualität“

Bereits zum sechsten Mal dabei, aber immer mit wechselnden Team-Mitgliedern: Christian, ex-„Kronkorkenpirat“, und diesmal in Begleitung seiner reizenden Mitbewohnerin. „Sie war zumindest die einzige, die noch übrig war – und ließ sich von mir zum Mitgrillen überzeugen“, lacht der Azubi und prüft das Grillgut der beiden, das noch nicht so ganz gelingen will. „Der Grill macht heute nicht das, was wir wollen, aber was soll’s – am Ende zählt für uns der Spaß!“ Das glaubt man den beiden gerne, denn um Platz 78 hat sich bereits eine gut gelaunte Menschentraube versammelt.

Verkehrsingenieur trifft Lehrerin

Auch für den Spaß an der Freude angereist sind „The big Beer Theory“ aus Mahitzschen bei Torgau. Mit einem internen Wettstreit gegenüber Team Wolf vom Stand 1 grillen die beiden Dresdner Studenten weniger um den Sieg, sondern vielmehr für die Geselligkeit: „Wir geben natürlich trotzdem unser Bestes – halten das Grillgut mit Bier, Salz und Pfeffer einfach und klassisch.“ Das kann auch überzeugen – und schmeckt.

Fleißige Bienchen

Alte Schule und seit 2012 dabei: Die „Käsebienchen“ haben echte Wintergrill-Erfahrung. Und bleiben ihrem schwarz-gelbem Auftritt treu: „Die Jahre sind an unseren Kostümen allerdings nicht spurlos vorbei gegangen – aber auch wenn die schon etwas abgewetzt sind und mir die Fühler abhanden gekommen sind: Man kennt uns so.“ Auch innerhalb der Teams: „Von unserem Freundeskreis aus dem Raum Chemnitz haben wir wieder ein paar aktive Gäste mitgebracht – und stellen mit denen heute ganze sieben (!) Teams.“ Vetternwirtschaft? „Keine Sorge. Beim Grillen wird sich nichts geschenkt.“ Bienen mit Stachel eben.

Das Erwachen der Macht

Premiere für die Spontanübernahme von Team „Star Wurst“: „Gekommen sind wir eigentlich als Unterstützer der „Awesomemaniacs“, konnten aber noch einen kurzfristig freigewordenen Platz besetzen. Da dachten wir uns klar, das können wir auch - und zwar besser!“ Und da nicht viel Zeit zur Vorbereitung blieb, wurde eben improvisiert. Zum Beispiel mit Banane und Kinderschokolade als alternatives Grillgut. Na dann, guten Appetit!

Jonglier für dein Bier

Den Wettbewerb zum Wettbewerb lieferten die Tischtennisprofis vom SSV Stötteritz: Die „Netzgriller“ belohnten die Geschicklichkeit von Interessierten mit Kelle und Ball, indem sie ihren Gästen Bier spendierten. Auch im eigenen Sinne: „Bei uns lohnt sich das Mitmachen. Außerdem suchen wir für unseren Verein ja auch ständig Nachwuchstalente.“ Grillen und Vereinsarbeit unter einen Hut gebracht sozusagen. „Wir grillen sehr gerne, aber die Chance, heute etwas zu gewinnen, schätzen wir als relativ unwahrscheinlich ein. Für uns zählt vor allem der Spaß – und die Leute!“

Von altem Schrot und Korn

Die Bierkönige sind nach eigener Aussage seit jeher und ewig dabei, diesmal in der Ritterkluft unterwegs und „zum alten Eisen“ gehörend. Dieses Jahr wollen sie aber noch einen draufsetzen: „Da wir hier noch keine Schlacht gewonnen haben, sind wir in ritterlicher Tradition diesmal nur zum gewinnen da“, betonen die beiden augenzwinkernd. „Da fahren wir eine ganz klare Linie. Genau wie beim Bier.“ Gustav Adolf lässt grüßen.

Voller Einsatz: „Die Männer vom Grill“

Zum ersten Mal dabei, aber den Geist des Wintergrillens schon voll verinnerlicht: Die beiden Brüder von Stand 2 kennen kein Pardon, wenn es ums Grillen geht. „Wir haben unsere Jobs gekündigt, hart trainiert, und stecken seit 364 Tagen in intensiver Vorbereitung. Nix anderes zählt mehr.“ Nur die Idee vom alternativen Grillgut wirft noch Fragen auf. „Wir dachten da eher an neue Fleischformen, weniger an Gemüse.“ Aber auch da weiß Man(n) sich zu helfen – in Form einer (unechten) Ameise. Denn Insekten sind ja bekanntlich sehr proteinhaltig. Ob es der Jury geschmeckt hat, ist leider nicht überliefert...  

Vom Becken an den Grill

Sie gehören mittlerweile ebenfalls schon zu den Stammgästen vom Wintergrillen: Die Leipziger Wasserballer, diesmal mit Team „Hexenkessel“ am Grill-Platz 36. Seit sechs Jahren treu vor Ort, mit einer Affinität zum Ur-Krostitzer, zum Sport – und zum Verkleiden. Auch wenn eine der beiden Hexen-Nasen kurz nach Grillbeginn schon verloren gegangen ist. Mann legt sich mächtig ins Zeug. „Und diesmal gibt es am Folgetag kein Spiel, also können wir uns heute voll und ganz auf’s Grillen konzentrieren.“ Gut Glut! 

Nach dem Wintergrillen ist vor dem Wintergrillen

Auch wenn sich der Rauch erst einmal verzogen hat, die Innenstadt nicht mehr nach Fleisch duftet und auf dem Leipziger Marktplatz Ruhe eingekehrt ist: Die Wintergrill-Teams ruhen sich nicht aus, sondern steigen schon jetzt wieder aktiv in die Trainingssaison ein – denn das Jahr ist schnell rum. Wir putzen bis dahin den Grill, lassen uns neue Dinge einfallen - und freuen uns schon aufs nächste Mal!
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Wintergrillen2018 – Teamfotos

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Das 8te Wintergrillen ist Geschichte – Danke an alle!

 

Auch 2018 haben sich 100 wintererprobte Grillteams wieder in den Kategorien „Bestes Grillteam“, „Alternatives Grillgut“ und „Beste Performance“ bewiesen und sich der unbestechlichen 25-köpfige Jury gestellt. Neben feinherben Ruhm und höchster Anerkennung im Kreis der Wintergriller-Gemeinde gab es 2018 folgendes Ranking:

 

Kategorie „Bestes Grillteam“ / Gesamtsieger: "Steak it easy" (Grill-Platz 79)

Kategorie „Beste Performance“: "Planlos/ 08/15" (Grill-Platz 89)

Kategorie „Alternatives Grillgut“: "Steak it easy" (Grill-Platz 79)

 

Die komplette Übersicht zu den Platzierungen und Punkten findet Ihr hier.

 
 
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Stimmung ohne Ende: DAS SHOWPROGRAMM

Tom Twist
NENA DOUBLE
UDO DOUBLE ZUM ANFASSEN
HELENE FISCHER DOUBLE SHOW
UNIVERSAL DRUCKLUFT ORCHESTER
TIM THOELKE
FEUERSHOW MIT LINE & MAX
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Das Ur-Krostitzer Grillsportcamp

 

 

Ihr seid gut vorbereitet und fit für das Wintergrillen? Zur Einstimmung haben wir für Euch noch ein paar stärkende Übungen zusammengestellt! Hier seht Ihr alle drei Teile vom GRILLSPORTCAMP - das KASTEN DRÜCKEN, den ZANGENGRIFF und die GRILL-CURLS!

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ZWEI MANN. EIN GRILL. EINE MISSION.

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Wahre Helden helfen einander – Unsere Unterstützer


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Hier geht es um die Wurst!

Weil es beim Ur-Krostitzer Wintergrillen eben um die Wurst geht – ist das nicht irgendeine. Als offizieller Sponsor des Ur-Krostitzer Wintergrillens stellt Wolf Wurstspezialitäten GmbH sowohl das Grillgut für die Teams, als auch die 1000 Thüringer Bratwürste für alle Selbergriller. Ausgewählte Zutaten und traditionelle Rezepte ergeben köstliche Wurstspezialitäten, die beim Ur-Krostitzer Wintergrillen gern auf den Rost kommen. Nicht umsonst erhielt Wolf Wurstspezialitäten GmbH für ihre Bratwürste die Auszeichnung „TOP-MARKE“ – der „Oscar“ unter den Lebensmitteln. www.wolf-wurst.de

Backhaus Hennig

Knusprig frisch AUF DEM LEIPZIGER MARKTPLATZ!

Zum 8. Wintergrillen wieder der Brötchengeber: Das Backhaus Hennig. Als ideale Beilage zur gut gegrillten Wurst werden in diesem Jahr die Ofenfrischen geliefert. Auf der Steinplatte gebacken entwickeln sie ihr besonderes Aroma und den natürlichen Geschmack. Die komplette Palette an backfrischen Köstlichkeiten gibt es außerdem am eigenen Backhaus Hennig Verkaufsstand beim alten Rathaus. www.backhaus-hennig.de/

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Super cool und eiskalt – Die Eisbar zum Wintergrillen.

Zu einer heißen Après-Grill-Party gehört natürlich auch eine coole Eisbar. Wir freuen uns, dass es uns gelungen ist, neben gut gekühltem feinherben Pilsner auch prickelnde und hochprozentige Alternativen anbieten zu können. Wir präsentieren in der 1003-jährigen Geschichte Leipzigs erneut die einzige Eisbar auf dem Leipziger Marktplatz. Skol und Na sdorowje! www.wodka-gorbatschow.de

Gepflegt scharf machen.

Als echter Thüringer ist BORN Senf der wohl beste Begleiter zur herzhaften Bratwurst und feurigem Grillgut. Seit fast 200 Jahren wird im Erfurter Traditionshaus das Würzen gepflegt und gelebt – mit Erfolg. Denn dank erstklassiger Zutaten aus der Region, bester Qualität und viel Erfahrung ist BORN Feuer und Grilltradition pur. www.born-feinkost.de

Handfestes Handwerk? Her mit der Kohle!

Was ist die Basis für gelungenes Grillgut höchster Güte? Natürlich die Holzkohle! Und der Weg zum besten Glutstoff hat uns zur Köhlerei Eisenhammer in Tornau, Sachsen-Anhalt, geführt. Hier in der Holzkohle-Manufaktur wird die jahrtausendealte Tradition des Köhlerhandwerks gewahrt und noch traditionsgemäß per Hand geköhlert. Ganz einfach das Beste. Und absolut „Winter-approved“. www.koehlerei-eisenhammer.de
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DAS UR-KROSTITZER GRILL-ABC

A
  • Sollte beim Grillen immer zur Hand sein. Besonders nützlich zum Einschlagen großer, fertig gegarter Fleischstücke für eine Ruhezeit vor dem Aufschneiden, um das Fleisch zur Saftigkeit im ganzen Stück zu führen.
    Da meist zu reichlich eingekauft wird, können gegrillte fettige Produkte in Alufolie verpackt an Partygäste hygienisch sauber mitgegeben werden.
  • Siehe Grillschale
B
  • Gegrillte Bananen sind ein Dessert-Highlight auf der Grillparty. Die Zubereitung ist spielend einfach. Die Früchte mit Schale auf den Grill legen und von beiden Seiten grillen bis die Schale dunkelbraun ist. Dann auf einen Teller legen, Schale auf der Oberseite entfernen und je nach Wunsch Honig, Eis, Zimt, Nüsse, Rum oder Cognac draufgeben und auslöffeln.
  • Auch BBQ geschrieben, steht umgangssprachlich für Grillparty. Im fachlichen Sinn ist BBQ ein Niedertemperaturgaren auf dem Rost im Bereich zwischen 80°C und 160°C. Die BBQ-Methode dauert immer länger als das Grillen und umfasst üblicherweise mehrere Stunden, im Wettkampf auch gern mal einen Tag. Der Vorteil der BBQ-Methode liegt im nur mit ihr möglichen langsamen Auflösen von Fleischinnenstrukturen (bspw. Kollagenen). So werden bestimmte Teile auf dem Rost erst genießbar wie Rinderbrust, nicht vorgekochte Rippchen oder ganze Schweineschultern. Außerdem werden sie besonders zart und saftig. Barbecue ist ein indirektes und somit besonders gesundes Grillverfahren (d.h., das Grillgut befindet sich nicht direkt über der Energiequelle, wie bspw. Holz oder Holzkohle)
  • Sind krebserregende Stoffe, die durch die Verbrennung entstehen, wenn Fett oder ölige Marinaden in die Energiequellen tropfen und sich als aufsteigender Rauch an die Speisen heften. Benzpyrene lassen sich durch indirektes Grillen vermeiden.
  • Ur-Krostitzer Bier ist DER Durstlöscher beim Grillen und darf auf keiner Grillparty fehlen. Die geschmackliche Kombination von Bier und Grillprodukten, häufig mit einer rauchigen Note, wird als sehr angenehm empfunden. Das häufig praktizierte Spritzen des Bieres auf Würste und Fleisch bringt jedoch keinen geschmacklichen Zusammenhang hervor. Das Bier verbrennt bei den hohen Grilltemperaturen blitzartig, bevor es Aromen an das Grillgut abgeben kann. Bier sollte ebenfalls nicht zum Feuerlöschen verwendet werden. Zum Einen ist es dafür einfach zu schade und zum Anderen werden durch das Ablöschen Aschereste aufgewirbelt, die an den Speisen anhaften. Weiterhin entstehen im bespritzten Kohlebereich Kälte-Nester, die ein gleichmäßiges Grillen auf dem ganzen Rost verschleppen. Die Temperatur der Kohle wird stark reduziert. Und den Geschmack des Grillgutes verbessert es auch nicht.
  • Siehe Grillbriketts
C
  • Dieser „Pfeffer“, der eigentlich eine Mischung aus verschiedenen Chilischoten ist, wird beim Grillen besonders häufig verwendet. Eine eigene Herstellung ist einfach. Dazu verschiedene trockene Cayenneschoten (Chili) mit einem Mörser zerkleinern und anschließend das Grillgut würzen.
D
  • Ein Grilldrehspieß eignet sich, um große Fleischstücke, Hühnchen oder ein ganzes Spanferkel bei intensiver Hitzeinwirkung zu grillen. Das Fleisch wird von allen Seiten gleichmäßig erhitzt. Neben dem klassischen handbetriebenen Kurbeldrehspieß kann auch ein Drehspieß mit Elektromotor verwendet werden.
E
  • Ein Grill aus Edelstahl sieht gut aus, ist besonders robust und verfärbt sich im Laufe des Gebrauchs. Achtung – Edelstahl ist nicht zwingend rostfrei.
  • Die geeignete Alternative, sich Grillgenuss auch in geschlossenen Räumen zu gönnen. Das Grillverfahren dauert auf Grund der geringeren Hitzeentwicklung stets länger als bei Holzkohle- oder Gasgrills. Geschmackliche Nachteile gegenüber diesen gibt es bei richtiger Handhabung der Geräte und angemessener Zubereitung der Grillgüter kaum.
F
  • Mit Holz oder Holzkohle genährt heutzutage emotionalste Energiequelle gegenüber Elektro- oder Gashitze. Verführt zum Träumen und zu grillfremden Genüssen, wie Bierverbrennung zur Geruchsentwicklung.
  • Populärstes Grillprodukt und Basis für Grillmeistersprüche wie: „Fleisch ist mein Gemüse“. Mit wachsendem Grillhandwerk und neuer Gerätetechnik werden zunehmend auch große Fleischstücke, wie ganze Schweineschultern, Rinderbrüste, frische Rippen oder ganze Hühner und Puten erfolgreich zubereitet. – Siehe Marinade.
  • Schmackhafte und gesunde Abwechslung vom Rost. Mit indirekter Grillmethode (d.h., das Grillgut befindet sich nicht direkt über der Energiequelle, wie bspw. Holz oder Holzkohle) kann sensibel die Temperatur gesteuert werden. So kann auf das Verwenden von Alufolie verzichtet werden, was eigentlich ein Dünsten hervorbringt. Röststoffe und Raucharomen können ohne Ummantelung leichter gebildet werden.
  • Ist eine Grillhilfe aus feinen Gitterrosten, in welcher der Fisch ohne Alufolie gegrillt wird. Der Fischkorb hält das empfindliche und zarte Fleisch des Fisches zusammen und der Fisch erhält durch die direkte Hitze eine krosse Haut.
G
  • Auf dem Vormarsch befindliche Grilltechnik, die, entgegen den Vorbehalten aller Traditionalisten, geschmacklich keine Nachteile gegenüber Holzkohlegrillgeräten hat. Unaufwendiger und schneller zu handhaben. Durch die einfachere Hitzesteuerung können leichter bemerkenswerte Grillerfolge erzielt werden.
  • Wird immer häufiger, insbesondere mit der Anwendung der indirekten Grillmethode, auf dem Rost zubereitet. Meistens als Spieß oder in geeigneten Schalen. Mariniert oder leicht gesalzen, gewinnt es an Aroma und erweitert die Palette der Freuden vom Rost speziell nicht so fleischorientierter Genießer.
  • Sollte besonders unter Sicherheitsaspekten ausgewählt werden. Gute Beratung gibt es im Fachhandel.
  • Für längere Grillabende sind Briketts die richtige Wahl. Sie brennen und halten die Hitze länger. Weiterhin ermöglichen sie ein kontinuierliches Grillen ohne Asche aufwirbelndes Nachschütten. Da Grillbriketts schwerer entzündbar sind, sollte mit Holzkohle gestartet werden.
  • Bei Temperaturen von 160°C bis ca. 300°C, im Extremfall bis 400°C, spricht man vom Grillen. In einer Zeitspanne bis zu 15 Minuten werden die Speisen verzehrbar fertig gegart.
    Direktes Grillen bedeutet, dass das Grillgut direkt über der Energiequelle (u.a. Holzkohle, ungeschützte Gasbrenner, offene Elektroheizstäbe) platziert ist. Abtropfendes Fett oder Marinaden bilden Fettbrand, der sich als aufsteigender Rauch gesundheitsschädigend an den Speisen festsetzt.
    Beim indirekten Grillen sind die Energiequellen so angeordnet, dass kein Fettbrand entstehen kann.
  • Alles, was nicht durch das Grillrost rutscht. – Siehe Fleisch
  • Guter Helfer, die Reinigungszeit der Grillgeräte durch das Auffangen der abtropfenden Flüssigkeiten zu reduzieren. Für geübte Griller ist sie besonders bei Anwendung der BBQ-Methode hilfreich. Durch das langsame Verdunsten von eingefüllten Flüssigkeiten (Wein, Bier, Kognak etc.) bringt sie Aromen an die Grillgüter und ermöglicht attraktive Geschmackseindrücke.
H
  • Halloumi ist ein zypriotischer Käse mit der typischen Spalte in der Mitte, der sich besonders gut zum Grillen eignet. Den Halloumi in ca. einen Zentimeter dicke Scheiben schneiden und auf den Grill legen. Tipp: Käse mit Rapsöl einreiben, damit er beim Grillen nicht am Rost festklebt.
  • Traditionelle mystifizierte Energiequelle fürs Grillen. Produziert nach ca. 15 – 20 Minuten eine hoch temperierbare trockene Hitze. Der Abbrennzyklus bietet 30 bis 40 Minuten Hitze und muss bei längerem Grillvorhaben “nachgefüttert” werden. Am Günstigsten mit fertiger Glut, die in einem Anzündkamin parallel produziert wird. So kann kontinuierlich durchgegrillt werden.
  • Er ist der unangefochtene Spitzenreiter unter den verschiedenen Grillgerätetypen. Bekommt seit Mitte der 90er Jahre zunehmend Konkurrenz, hauptsächlich von Gasgrillgeräten.
I
  • Vor allem beim Marinieren von Geflügelfleisch wird gern auf indische Gewürze wie Curry zurückgegriffen. So wird die Grillparty zum kulinarischen Genuss.
K
  • Beliebte Beilage zum Gegrillten, gehört einfach dazu.
  • Die zu erreichende Kerntemperatur beschreibt den Moment des Gerinnens der Eiweißstruktur bei Fleisch und Fisch im Kern (also in der Mitte an der dicksten Stelle) und damit üblicherweise im gesamten Stück. Dieses Garen “auf den Punkt” definiert den Zeitpunkt, in dem das Grillprodukt gut verdaulich ist und den saftigsten Zustand hat. Die günstigste Kerntemperatur für den Genuss ist von der Gewebestruktur abhängig und deshalb sowohl von Fleischart zu Fleischart, wie auch bei den verschiedenen Teilen bspw. vom Rind oder Schwein unterschiedlich. Ermittelt wird die Kerntemperatur durch ein Messgerät, das ins Grillprodukt gesteckt wird.
  • Siehe Benzpyrene, Nitrosamine
  • Dient neben dem temperaturhaltenden Transport auch der hygienischen Lagerung von Grillspeisen nahe dem Grill. Beim Wintergrillen unter Minusgraden verhindert sie das Gefrieren von Fleisch und Fisch.
L
  • Um den Durst zu löschen, lohnt sich ein Ur-Krostitzer Bier – siehe Bier. Wichtig: Nach der tollen Grillparty sollte auch das Löschen des Grills nicht vergessen werden.
M
  • Marinaden dienen als Garmacher und Würzung. Das Einlegen in Marinaden würzt das Fleisch, konserviert es und macht es zart. Tipp: Wer keine Zeit zum Marinieren hat, kann mit einer Spritze die Marinade direkt in das Fleisch spritzen.
N
  • Die Nachbarn sollten über das Grillvorhaben informiert werden. Noch besser ist es – wenn es passt – sie gleich mit einzuladen.
  • Sind krebserregende Stoffe, die beim Grillen von Pökel- und Räucherware entstehen. Schinken oder Wiener gehören zum Beispiel nicht auf den Grill, denn durch die hohen Temperaturen entstehen diese ungesunden Stoffe.
O
  • Für den erfolgreichen Grillabend sollte nichts vergessen werden. Deshalb schon so früh wie möglich die Einkaufs- und Checklisten zusammenstellen.
P
  • Siehe Gemüse
  • Das Garen auf einem Holzbrett (engl. Plank) ist in Kanada und den USA sehr beliebt. Als Holz kann zum Bespiel Zeder verwendet werden. So erhält das Grillgut ein einzigartiges Aroma. Verbrennungsfahr wird entscheidend verringert, wenn das Plank vorher gewässert wird. Fisch nimmt bspw. sehr leicht das Aroma des Holzes auf.
R
  • Gute Grillrezepte beinhalten Informationen zur ungefähren Garzeit in Abhängigkeit zur Höhe der Hitze – bei geschlossenen Grillgeräten die definierte Garraumtemperatur. Bei eiweißhaltigen Grillgütern macht die Angabe der zu erreichenden Kerntemperatur die Qualität eines Rezeptes aus.
  • Grillroste bestehen aus unterschiedlichen Materialien mit verschiedenen Wirkungen und Pflegenotwendigkeiten. Gussroste speichern enorm Hitze und machen sehr leicht gute Röstspuren auf Steaks, Zucchini und Fisch. Wegen der porösen Oberfläche dürfen sie nicht mit Spülmitteln gereinigt werden, die ansonsten in die Öffnungen gelangen und später schlechten Geschmack hervorrufen. Stahlbürste und raffiniertes Rapsöl sind die besten Pflegemittel.
  • Eine andere Bezeichnung für Grillwurst.
S
  • Neben dem klassischen Steak, den Würstchen und dem Fisch eignen sich Krebse, Garnelen oder Hummer als Grillgut und sorgen für Abwechslung bei der Grillparty.
  • Saucen und Dips sind beim Grillen nicht mehr wegzudenken. Ob scharf, süß-sauer oder fruchtig – den Wünschen sind keine Grenzen gesetzt. Aus Tofu oder Joghurt lassen sich besonders gesunde Saucen leicht selbst zubereiten: Tofu, etwas Öl, Senf und Joghurt in einen Mixer geben und pürieren. Dann nach Wunsch mit Knoblauch, frischen Kräutern oder Curry würzen.
  • Jedes Jahr wieder häufige Unfallquelle. Wird oft als schnelle Variante zum Grillanzünden verwendet. Davon ist dringend abzuraten, denn beim Anzünden verursacht dieser große Stichflammen und Verpuffungen. Es besteht Verbrennungsgefahr.
T
  • Die Temperatur ist ausschlaggebend für das erfolgreiche Grillen. Eine gute Temperatur von 200°C ist dann erreicht, wenn man die Hand in der Höhe des Rostes über der glühenden Kohle hält und nach ca. 3 Sekunden wieder wegnehmen muss. Erst jetzt darf das Grillgut auf den Rost gelegt werden. Muss die Hand noch eher weggezogen werden, sollte der Rost etwas höher hängen.
  • Siehe Gemüse
U
  • Zum Wenden des Grillgutes sollte immer eine Grillzange verwendet werden – keine Gabel. Beim Anstechen mit der Gabel tritt sonst zu viel Fleischsaft aus. Tipp: Oft reicht schon ein einmaliges Wenden aus. So bleibt alles schön saftig.
  • Für Wahre Helden am Grillen ist ein kühles Ur-Krostitzer die erste und einzige Wahl.
V
  • Es geht auch ohne Fleisch! Beliebt sind zum Beispiel Folienkartoffeln, Pilze, Tomaten, Paprika, Mais, Feta- oder Halloumikäse. Siehe Halloumi . Gemüse
  • Beim Vertikalgrill befindet sich das Grillgut neben der Kohle oder Heizfläche und nicht darüber. Damit wird verhindert, dass Fett und Fleischsaft in die Kohle tropfen, wodurch sonst schädliche Stoffe entstünden.
W
  • Einige Grills besitzen einen Windschutz. Dieser sorgt für eine gleichmäßige Verteilung der Temperatur. Außerdem glüht die Kohle ruhiger und er verhindert ein Hochwirbeln der Asche.
  • Von den Nürnbergern über die Schinkengriller bis zur Thüringer oder den frisch gestopften Würstchen – die Vielfalt von Grillwürstchen ist groß. Wem das aber immer noch zu langweilig ist, der kann entweder beim Metzger nach Alternativen fragen oder zum Beispiel mal die Thüringer Rostbratwurst mit Gemüse zu einem ganz eigenen Grillspieß kombinieren.
X
  • Die typische Rotfärbung der Schalentiere wie Krebse, Garnelen oder Hummer entsteht erst bei hohen Temperaturen. Der dafür verantwortliche Farbstoff, auch Astaxanthin genannt, ist zuvor in Eiweiß eingeschlossen und wird erst durch Hitze freigesetzt und lässt die gegrillten Schalentiere im gewohnten Rot erleuchten.
Z
  • Zu einem guten Grillmeister gehört die Grillzange! Sie sollte möglichst lang sein, damit man sich nicht verbrennt. – Siehe Umdrehen.
  • Siehe Gemüse
  • Siehe Gemüse

Mit Beratung durch die
1. Deutsche Grill & BBQ-Schule Erfurt

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EINE GESCHICHTE MIT GESCHMACK UND KEIN ENDE IN SICHT

Die Geschichte der Bratwurst ist voller Mythen, Verstrickungen - und Gewürzen. Höchstwahrscheinlich kam selbst Gustav II. Adolf mit dem Grillgut in Berührung - spätestens während seines Feldzugs im Jahr 1632. Mehrere Tage hielt er sich in Naumburg auf - hier hatte er kurz vor der Schlacht bei Lützen sein Hauptquartier aufgeschlagen. Er wohnte der Überlieferung nach im Gasthaus zum Scheffel vor dem Salztor, was heute die Grundschule Salztorschule ist.

Da der protestantische König und sein Gefolge eine ganze Reihe an Gütern zum täglichen Leben brauchte, versorgte ihn die Stadt mit allerlei praktischen Dingen und heimischen Köstlichkeiten: "Die Stadt mußte liefern [...] Bier, und [...] Bratwürste..." (E. Borkowsky, Die Schweden. Erlebnisse einer kursächsischen Stadt im Dreißigjährigen Kriege). Zu dieser Begebenheit ist sogar ein Essbesteck überliefert und im Stadtmuseum Naumburg ausgestellt, dass angeblich auch von ihm stammen soll. Dabei erinnert seine Gabel bereits stark an heutiges Grillwerkzeug...

Aber fangen wir von vorne an. Ganz vorn. Denn die Geschichte der Bratwurst beginnt bereit vor unserem Jahr 0.

Hier die Fakten:

um 700 v.u.Z.
Homer gibt in der Odyssee erste schriftliche Kunde von der Wurst. Er beschreibt, wie die alten Griechen die mit Fett und Blut gefüllten Ziegen- und Schweinemägen auf glühenden Kohlen rösteten

1. Jh. v.u.Z.
Bratwurstrezept im ersten römischen Kochbuch von Apicius

um 50
Der römische Dichter Petronius berichtet über "Bratwürste, die auf silbernem Bratwurstrost rauchten"

1134
Die Erbauer des Regensburger Doms stärken sich in unmittelbarer Nähe in einer Brotzeithütte mit Bratwürsten

Anfang 14. Jh.
An die Außenmauern der der Moritzkapelle wird ein Nürnberger Bratwurstglöcklein gebaut

20.01.1404
"I g vor darme czu brotwurstin"
Eintrag über die Ausgabe von 1 Groschen für Därme zu Bratwürsten in der Propsteirechnung des Arnstädter Jungfrauenklosters

1432
Fleischhauerordnung der Weimarer Fleischer "so etwas wie ein Reinheitsgebot für die Brat-, Leber- und anderen Würste"

1470
In Esslingen gebietet eine Ordnung, dass nur reines Schweinefleisch zur Herstellung von Bratwürsten verwendet werden darf

1498
Coburger Bratwurst wird erstmals auf einem Speisezettel des Georgenspitals erwähnt

1554 – 1592
Hans IV. Stromer isst hinter Gittern, im Nürnberger Schuldturm, fast 28.000 Bratwürste

1595
Das erste Bratwurstrezept der Nürnberger Metzgerzunft

1600/1601
Königsberger Riesenbratwurst misst gigantische 1005 Ellen (ca. 670 m)

1669
Johann Jacob Christoffel von Grimmelshausen preist im "Abenteuerlichen Simplicius Simplicissimus" die Thüringer Bratwurst

1797
Erstes gedrucktes Rezept für Thüringer Rostbratwürste im "Thüringisch-Erfurtisches Kochbuch" von 1797

um 1800
Johann Wolfgang von Goethe beschreibt "Bratwürstchen, welche dort (in Nürnberg) so vorzüglich gut gefertigt werden ...", als "mit Majoran gewürzt und ein wenig geräuchert" und ließ sich diese mit der Post von Nürnberg nach Weimar schicke

2000
Entdeckung der bislang ältesten Erwähnung der Thüringer Bratwurst durch Archivar Peter Unger in einem Rechnungsbuch des Arnstädter Jungfrauenklosters vom Jahre 1404

Juli 2003
Zuerkennung der geographisch geschützten Angabe "Nürnberger Bratwürste" und "Nürnberger Rostbratwürste" im "Amtsblatt der Europäischen Gemeinschaften"

Dezember 2003
Zuerkennung der geographisch geschützten Angabe "Thüringer Rostbratwurst" im "Amtsblatt der Europäischen Gemeinschaften"

2004
Großes Fest "600 Jahre Thüringer Rostbratwurst" auf dem Erfurter Domplatz mit mehr als 20.000 Gästen

2006
Gründung des Vereines "Freunde der Thüringer Bratwurst e.V."
und Eröffnung des 1. Deutschen Bratwurstmuseums in Holzhausen (Thüringen)

2011
Das erste Ur-Krostitzer Wintergrillen mit 24 Teilnehmern startet unter dem Motto: Zwei Mann. Ein Grill. Eine Mission.

2015
Mit Unterstützung unseres Partners Wolf – echt gute Wurst – werden zur 1000 Jahre Ersterwähnung der Stadt Leipzig 1000 Thüringer Rostbratwürste unters Leipziger Volk – respektive auf den Grill – gebracht

14.01.2017
Die Geschichte wird fortgeschrieben: Zum 7. Ur-Krostitzer Wintergrillen werden sich erneut 100 Teams auf dem Leipziger Marktplatz einfinden um in den Disziplinen Bestes Ur-Griller-Team, Bestes alternatives Grillgut und Beste Performance ihr Können unter Beweis stellen, begleitet vom feinherben Genuß zapffrischen Ur-Krostitzers. Na dann, Prost!

Wir nehmen Sie und Ihre persönlichen Rechte ernst. Deswegen ist uns der Schutz Ihrer Daten sehr wichtig!

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