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„Es war an der Zeit“, schmunzelt Thomas Haberland und blickt auf die neuen Maschinen in der Abfüllanlage der Krostitzer Brauerei: die wie ein Karussell anmutende Abfüllmaschine sowie der neue Etikettierer. „Der alte Füller hatte jetzt schon 21 Jahre auf dem Buckel. Auch wenn er nach wie vor funktioniert hat – war es an der Zeit, die neueste Technik einzubauen.“ Fast zufrieden begutachtet der Projektleiter vom oberen Rundgang der Abfüllhalle das Karussell der neuen Anlage. Fast: Denn noch steht einiges an Arbeit an, bis die komplette Maschinerie – Abfüllung und Etikettierung – wieder im normalen Rhythmus läuft. Und das Ur-Krostitzer Pilsner vor Ort frisch in die Flasche bringt.

„Fliegender“ Wechsel am Tag X

Hinter Thomas Haberland und nahezu der gesamten Belegschaft der Brauerei liegen anstrengende Tage. Vor knapp zwei Wochen erst wurden die neuen tonnenschweren Maschinen angeliefert – ein logistischer Sonderaufwand in jeder Hinsicht: „Am Aufbautag kamen 2 Sattelschlepper mit Füller und Etikettiermaschine, 7 LKW mit Anbau- und Montageteilen, ein Schwerlastkran und dazu natürlich eine ganze Reihe von Lieferwagen nebst Aufbau-Personal“, erinnert sich der Projektleiter. „Das musste alles erst einmal so koordiniert werden, dass der ohnehin starke Logistikbetrieb auf dem Gelände nicht gestört wurde.“

Denn auch trotz Umbaus bleibt es auf den Wegen innerhalb der Brauerei wie immer geschäftig: Gabelstapler be- und entladen die LKWs der Logistiker, welche die Bierkästen und Fässer von der Brauerei zu Kunden wie Einzelhandel, Getränkefachmarkt oder Gastronomie bringen. Dabei gilt es für die LKW bestimmte Fahrwege innerhalb der Brauerei einzuhalten. Eine logistische Meisterleistung damit alles im ‚Fluss’ bleibt.

Die Aggregate der neuen Abfüllanlage sind außerdem so groß, das sie nicht durch die Hallentür passen. „Deshalb mussten wir das Dach der Abfüllhalle teilweise öffnen und die neue Anlage dann einschweben lassen“, beschreibt Thomas Haberland den Aufbau. „Per Schwerlastkran wurden zunächst die alten Geräte heraus und die neuen hineingehoben.“ Eine Herausforderung für Mensch und Technik, weil am Tag des Einbaus der Wetterbericht starken Wind und Böen angemeldet hatte. „Da aber alle an einem Strang gezogen haben – im wahrsten Sinn des Wortes – lief alles glatt über die Bühne.“ Wahre Helden eben.

Gut geplant ist halb (ab)gefüllt

Dabei gingen die Vorbereitungen für die Beschaffung der neuen Anlage bereits ein Jahr im Voraus los: „Die entscheidende Frage dabei war, welche Mengen an Ur-Krostitzer werden wir in Zukunft abfüllen.“ Die Kapazität der Flaschenfüllanlage und des Etikettierers sollte danach ausgerichtet sein. „Natürlich wollten wir auch die Reinigung der Anlagen erleichtern, also spielten hygienische Aspekte eine Rolle. So sind jetzt an den Anlagen fast keine horizontalen Flächen mehr, sondern fast nur Ebenen mit Neigung – mit positiver Wirkung bei der Reinigung.“ Daneben hält die Elektronik immer mehr Einzug in den Anlagen. „In dem neuen Füller wird die Füllhöhe elektronisch eingestellt, also mit einer höheren Genauigkeit. Unter uns: Mit dem alten Füller hatten wir immer einen Schluck mehr in der Flasche“, schmunzelt Herr Haberland. Der neue Füller ist perfekt an unsere Ansprüche an Qualität und Geschmack angepasst. „Um das hinzubekommen, hatten wir viele Gespräche, haben Erfahrungen gesammelt und waren mehrere Wochen unterwegs, um uns in anderen Brauereien Informationen zu Technik und Herstellern zu holen.“ Am Ende war klar: „Für die von uns benötigte Leistungsklasse gibt es nur einige wenige Firmen, die in Frage kamen. Und wir haben uns für den ‚Mercedes’ entschieden“. So konnte schließlich die knapp 4-monatige Konstruktion der Anlage beim Hersteller beginnen.

Im Auftrag des feinherben Geschmacks

Gut 12 Monate nach den allerersten Vorbereitungen sind nun Füller und Etikettierer installiert, tausende Meter Kabel und Leitungen verlegt, die Elektronik ins System eingebunden und auch dem Dach sieht man es nicht mehr an, das hier vor kurzem noch schwere Tonnage durchgehoben wurden. „Der Höhepunkt der Testläufe“, beschreibt Thomas Haberland das betriebsame Treiben zahlreicher Mitarbeiter an den Maschinen und Terminals. Es duftet nach frischem Pilsner. Immer wieder läuft die Anlage an, spielt verschiedene Geschwindigkeiten durch und füllt probeweise. „Die Vorteile der neuen Anlage liegen schon jetzt auf der Hand: Durch eine neue Art von Vakuumpumpe kommt das Bier schnell und vor allem schaumfrei in die Flasche – und die Füllstände gleichen sich alle auf den Millimeter genau.“ Und der Geschmack? „Bleibt natürlich wie eh und je auf dem bekannt hohen Niveau. Dafür sorgen wir jeden Tag“. Qualität seit 1534 eben – neu abgefüllt.

Die erste Dreh – Wir geben eine Runde!

Vor dem regulären Dauerbetrieb unter Voll-Last hat das neue Abfüllkarussell bereits seinen ersten kompletten Dreh absolviert. „So bezeichnen wir die Abfüllung aller verfügbaren 156 Plätze, die der neue Abfüller mit einen Dreh aufnehmen kann“, freut sich Thomas Haberland voller Erwartung.
Und da diese Premiere immer etwas ganz Besonderes ist, haben wir diese ersten 156 Flaschen aus der neuen Anlage bereits gesichert, durchnummeriert und mit einem vom Projektleiter handsignierten Zertifikat versehen. Und verlosen diese an die wahren Fans von Ur-Krostitzer! Hier könnt Ihr teilnehmen.

 

Wer die neue Anlage außerdem einmal im Betrieb erleben möchte, kann sich hier zu einer unserer Brauereiführungen melden. Ein Erlebnis der feinherben Art…