15 Jahre Ur-Krostitzer Jahresring mit Sonderpreis „Leipziger Musikgeschichte“.

Der mitteldeutsche Historikerpreis „Ur-Krostitzer Jahresring“ startet zum Tag des deutschen Bieres am 23. April in seine 15. Auflage. Im Jubiläumsjahr sind Freizeithistoriker jenseits der Profession aufgerufen, sich bis zum 15. August 2018 mit ihren wissenschaftlichen Arbeiten zu bewerben. Thematisch sind keine Grenzen gesetzt, geografisch müssen sich die Einsendungen auf Sachsen, Sachsen-Anhalt oder Thüringen beziehen. Dotiert ist der Wettbewerb erneut mit 5.000 Euro, hinzu kommen 1.000 Euro Preisgeld für einen Sonderpreis zur Leipziger Musikgeschichte. Anlass ist das 275. Jubiläum des Gewandhausorchesters Leipzig. Um auch diese Einsendungen fachgerecht beurteilen zu können, ergänzt Gewandhausdirektor Professor Dr. Andreas Schulz in diesem Jahr die Jury.

6.000 Euro Preisgeld beim mitteldeutschen Historikerpreis 2018/ Sonderpreis „Leipziger Musikgeschichte“ mit Gewandhausdirektor Professor Dr. Andreas Schulz als Gastjuror

Seit 15 Jahren bietet die Krostitzer Brauerei unter dem Motto „Zukunft braucht Herkunft“ Freizeithistorikern eine Plattform, ihre Ausarbeitungen über die mitteldeutsche Geschichte zu präsentieren. „Wir haben es oftmals mit Menschen zu tun, die im stillen Kämmerlein viel Zeit und Aufwand in die Aufarbeitung ihrer eigenen Geschichte investieren und sie damit für die Nachwelt aufbereiten. Für sie haben wir den Ur-Krostitzer Jahresring ins Leben gerufen“, erklärt Brauereichef Wolfgang Welter. Der Gesamtsieger erhält auch in diesem Jahr ein Preisgeld von 1.500 Euro. Außerdem wird ihm der „Ur-Krostitzer Jahresring 2018“ verliehen – eine goldene Nachbildung des Ringes, den Schwedenkönig Gustav II. Adolf dem Krostitzer Braumeister 1631 als Dank für den „wohlschmeckenden Labetrunk“ schenkte.

Weitere Preisverteilung und Sonderpreis

3.000 Euro teilen sich die Gewinner von bis zu sechs Themenkategorien, die die Jury anhand der Einsendungen festlegt. Kategorien der letzten Jahre waren zum Beispiel „Industriegeschichte“, „Dokumentation“, „Zeitgeschichte“ und „Biografie“. So wird es ermöglicht, thematisch verschiedene Arbeiten besser vergleichen zu können und somit mehrere Hobbyhistoriker für ihre Leistung auszuzeichnen. Für Teilnehmer ab 16 Jahren lobt die Krostitzer Brauerei einen mit 500 Euro dotierten Jugendsonderpreis aus. 2018 wird die beste wissenschaftliche Einsendung zur Leipziger Musikgeschichte zusätzlich mit 1.000 Euro belohnt. „Leipzig ist eine Musikstadt mit großer Tradition und internationalem Ansehen. Bedeutende Musiker wie Johann Sebastian Bach und Felix Mendelssohn Bartholdy oder renommierte Ensembles wie das Gewandhausorchester und der Thomanerchor wirkten und wirken in Leipzig. Daneben hat die Stadt eine weit gefächerte Musikszene und ausgeprägte Subkultur. Aus dieser großen Themenvielfalt erhoffen wir uns zahlreiche und spannende Ausarbeitungen“, so Wolfgang Welter.

Gastjuror Professor Dr. Andreas Schulz ergänzt die Jury

Der Jury gehören Brauereichef Wolfgang Welter, Katja Rosenbaum, Direktorin des Museums im Schloss Lützen, und Maik Reichel, Direktor der Landeszentrale für politische Bildung Sachsen-Anhalt, an. Die Brauerei und das Schloss Lützen verbindet ein historischer Hintergrund: Der schwedische König Gustav II. Adolf, dessen Konterfei die Marke des Krostitzer Bieres ziert, starb 1632 bei der Schlacht von Lützen, einer der Hauptschlachten des Dreißigjährigen Krieges. Für die Auszeichnung des diesjährigen Sonderpreises begrüßt die Jury Professor Dr. Andreas Schulz, Direktor des Gewandhauses zu Leipzig, als Gastjuror.

Jetzt bewerben!

Freizeithistoriker reichen ihre Bewerbung bis zum 15. August 2018 bei der Radeberger Gruppe KG, c/o Krostitzer Brauerei, Brauereistraße 12 in 04509 Krostitz, Stichwort „Ur-Krostitzer Jahresring“, ein. Die Unterlagen müssen eine komplette maschinengeschriebene Ausarbeitung des Forschungsprojektes, wenn vorhanden eine Bildauswahl (digital oder analog) sowie einen kurzen Lebenslauf enthalten. Da das Material bei der Brauerei oder im Sächsischen Staatsarchiv Leipzig verbleibt, sollten keine Originale zugesendet werden. Alternativ ist die Bewerbung per E-Mail an jahresring@ur-krostitzer.de möglich. Die Arbeiten dürfen nicht älter als fünf Jahre sein. Die Preisverleihung findet voraussichtlich im Dezember dieses Jahres statt. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.

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